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Letzter Abschnitt Westtangente

Land beteiligt sich mit 2,6 Millionen Euro

Letzter Abschnitt Westtangente

Letzter Abschnitt Westtangente

Von einer „Win-win-Situation“ und insgesamt „nur positiven Aspekten“ sprach Günther Hermann vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und Erster Stadtrat und Baudezernent Helmut Sachwitz verwies auf die „auch ökologisch sinnvolle Lösung“. Bei der offiziellen Übergabe des Zuwendungsbescheides vom Land Hessen für den letzten Bauabschnitt der Bensheimer Westumgehung, an der auch Verkehrsdezernent Adil Oyan teilnahm, sorgte der kalte Novemberwind am Freitagmorgen zwar für weniger angenehme Rahmenbedingungen, doch inhaltlich war es für die Stadt Bensheim ein ausgesprochen positiver Außentermin.

Bautechnisch erscheint der Lückenschluss der Westtangente von der Schwanheimer Straße bis zur Anbindung an das Brückenbauwerk der verlängerten Saarstraße zwar nahezu abgeschlossen, dennoch gab es erst jetzt die offizielle Bestätigung, dass sich das Land Hessen mit einer Zuwendung in Höhe von 2,6 Millionen Euro an dieser 4,91 Millionen Euro teuren Verkehrsinfrastrukturmaßnahme beteiligt. Möglich machte das ein sogenannter Null-Bescheid, aufgrund dessen  Anfang Mai dieses Jahres der ersten Spatenstich als offizieller Baubeginn des Projektes erfolgen konnte. Das war notwendig, um mit der Maßnahme rechtzeitig vor dem Hessentag im Juni 2014 fertig zu sein. Eine Vorgabe, die augenscheinlich erreicht wird.

Laut Günther Hermann, Abteilungsleiter Straße, Verkehrs- und Bauwesen im Hessischen Wirtschaftsministerium, handelt es sich bei den 2,6 Millionen Euro um die größte Landeszuwendung innerhalb der Gesamtmaßnahme. Das Projekt werde allerdings auch als besonders sinnvolle Maßnahme angesehen, denn sie entlaste Anwohner in der Weststadt und führe dazu, dass der Autoverkehr nicht länger in Staus festgehalten werde. Auch umwelttechnisch sei dieser Lückenschluss durch den damit verbundenen Rückbau der Straße An der Hartbrücke zu begrüßen.

Das bestätigte auch Erster Stadtrat Sachwitz. Er verwies darauf, dass die über die Hartbrücke geführte ursprüngliche Lösung für diesen letzten Abschnitt der Westtangente für die Stadt rund 2,9 Millionen Euro teurer geworden wäre.

Generell zeichne sich das Bauprojekt durch eine hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten aus, nannte der Baudezernent neben dem Land und Hessen Mobil auch den ausführenden Zweckverband KMB und die Baufirmen, die sehr gut gearbeitet hätten. Ursprünglich sei der Lückenschluss erst viel später vorgesehen gewesen, doch dank des Hessentages sei eine schnellere Realisierung und zusätzlich eine höhere Förderquote möglich geworden.

Auch für Bürgermeister Thorsten Herrmann, der am Freitag leider verhindert war, ist der letzte Bauabschnitt der Westtangente der gelungene Abschluss einer für die Stadt wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahme. Das letzte Teilstück für die schon lange geplante Westumgehung der Stadt Bensheim sei eines der großen Hessentagsprojekte. Mit der finanziellen Beteiligung signalisiere das Land Hessen, dass die infrastrukturelle Verbesserung einer Kommune als wichtiger Nebeneffekt des Landesfestes auch für Wiesbaden von großer Bedeutung sei.

Mittelbrücke: Freier Durchgang beim Bürgerfest ist nach drei Tagen Vollsperrung möglich

Trotz der ausgesprochen schlechten Rahmenbedingungen mit Dauerregen wurden die Arbeiten zur Sanierung und Restaurierung der Mittelbrücke in den vergangenen Tagen mit Nachdruck vorangebracht.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass der KMB, der für die Stadt Bensheim die Arbeiten ausführt, das Ziel hat, die Mittelbrücke für die Dauer des Bürgerfestes zur Verfügung zu stellen.

Um das zu erreichen, ist es allerdings erforderlich, die Mittelbrücke in der Zeit von kommendem Montag (3.) bis einschließlich Mittwoch (5.) komplett zu sperren. Während dieser Sperrung kann der provisorische Steg entfernt und eine Brückenplatte aus Beton hergerichtet werden, über die der Fußgängerverkehr während des Innenstadtfestes möglich ist.

Der dadurch entstehende Höhenunterschied von etwa 20 Zentimeter auf beiden Seiten kann über eine Anrampung überwunden werden.

Während der Sperrung der Mittelbrücke ist die Querung der Lauter/Winkelbach an der „Stadtmühle“ und am Rinnentor möglich. Ab dem 10. Juni (Montag) gehen die Arbeiten dann bei einer halbseitigen Sperrung der Brücke weiter, so dass der provisorische Steg der Vergangenheit angehört. Durch die dreitägige Vollsperrung wird neben den Vorteilen für das Bürgerfest auch die Bauzeit an der Brücke um einige Tage verkürzt.

B3-Ausbau in Auerbach: Info-Zentrum eingerichtet

Die Einkaufsmeile in Bensheims größtem Stadtteil Auerbach soll attraktiver werden. Das ist der Wunsch der engagierten Bürgerinnen und Bürger, die sich im Rahmen der Auerbacher Zukunftswerkstatt schon lange mit dem Projekt Umgestaltung der B 3 beschäftigt haben.

Info-Zentrum B3 Auerbach

Info-Zentrum B3 Auerbach

Seit etwa vier Wochen wird dieser Wunsch nun in die Tat umgesetzt und das ist leider nicht ganz ohne Beeinträchtigungen möglich. Der Ausbau der Einkaufsmeile, der sowohl die Sanierung der Fahrbahn als auch die Erneuerung, Neustrukturierung und Attraktivierung der Seitenflächen beinhaltet, ist ein Großprojekt, das die Geduld und das Verständnis aller Beteiligten erfordert.

Seitens der Stadt Bensheim als Bauherr und des Zweckverbandes KMB, der für die Stadt die Ausbauarbeiten durchführt, ist man bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, auch wenn dies nicht immer für jeden erkennbar sein mag. Zur guten Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten gehört auch der Kontakt zu Anwohnern und anliegenden Geschäftsinhabern, um im Falle von Problemen oder Reibungspunkten, die bei Baustellen dieser Größenordnung immer wieder mal auftreten können, schnell reagieren zu können. Dazu soll vor allem das im früheren HL-Markt an der Ecke B 3/Bachgasse eingerichtete Info-Zentrum des KMB dienen, das seit Anfang der Woche zur Verfügung steht. Auf diese Möglichkeit weist der KMB noch einmal ausdrücklich hin!

An zwei Tagen in der Woche – montags von 12 bis 13 Uhr und donnerstags von 16 bis 17 Uhr – können hier mit der Projektverantwortlichen Anne Adam-Gleim Fragen und Anregungen zur Baumaßnahme besprochen werden.

Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten im Bedarfsfall auch für Baustellenbesprechungen genutzt.

Der Ausbau der B3 in der Ortsmitte von Auerbach betrifft den Abschnitt zwischen Bachgasse und Otto-Beck-Straße und wird insgesamt bis April 2014 dauern. Während der gesamten Bauphase ist dieser Streckenabschnitt für den Verkehr nur in Süd-Nord-Richtung zu befahren. Der Verkehr aus Zwingenberg in Richtung Süden wird über den Brückweg, Berliner Ring und Saarstraße beziehungsweise Europa-Allee umgeleitet.

Ausführliche Informationen über Ausbaupläne und Umleitungskonzept stehen im Internet auf der KMB-Homepage unter www.kmb-bensheim/aktuelles/baustellen zur Verfügung.

Mittelbrücke gesperrt

Der provisorische Steg über der Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone wird am Mittwoch (08.05.) für einen Tag gesperrt.

Hintergrund sind umfangreiche Arbeiten im Rahmen der Brückensanierung, die auch den Einsatz eines Kranes erforderlich machen. Unabhängig davon wäre es aus Sicherheitsgründen auch wegen des Kneipenfestivals „Maiway“ am Mittwochabend zur Sperrung der Brücke gekommen.

Ab Donnerstagvormittag soll der Steg wieder geöffnet und die Mittelbrücke wieder passierbar sein

Spatenstich für den letzten Teil der Westumgehung

Die Trasse ist schon erkennbar, aber bis auf dem dritten Bauabschnitt der Westtangente der Verkehr rollt, wird es noch eine Weile dauern.

Spatenstich für den letzten Teil der Westumgehung

Spatenstich für den letzten Teil der Westumgehung

Am Donnerstag (02.05.) wurde mit dem ersten Spatentisch am Soldatenfriedhof der offizielle Startschuss für die Baumaßnahme gegeben, bis zur Verkehrsfreigabe wird man aber noch bis zum kommenden Frühjahr warten müssen.

Ob Kreisverkehrsanlagen oder Westtangente, in Bensheim sind seit einiger Zeit Spatenstiche oder Verkehrsfreigaben häufige Anlässe, zu denen sich bekannte Gesichter immer wieder begegnen, wie Erster Stadtrat Helmut Sachwitz feststellte. Er sprach auch von einer  eingespielten guten Zusammenarbeit aller Beteiligten und eine Fülle von Projekten, an die bei seinem Amtsantritt als Baudezernent vor sechs Jahren noch nicht zu denken war.

Auf die dafür verantwortliche Schubkraft durch den Hessentag hatte auch Bürgermeister Thorsten Herrmann verwiesen: „Ohne den Hessentag hätten wir weder mit der Zuschusshöhe noch mit dem frühen Baubeginn rechnen können“.  Herrmann erinnerte an den Entlastungseffekt für die Weststadt. Das Verkehrsaufkommen auf dem  parallel verlaufenden und derzeit stark frequentierten Berliner Ring werde durch die Westtangente um etwa 30 Prozent reduziert. Das verbessere die Lebens- und Wohnqualität für die Anwohner in diesem Bereich erheblich. Bedauert wurde vom Bürgermeister, dass dem Bemühen um eine Minimierung des Flächenverbrauchs nicht gänzlich Rechnung getragen werden konnte und eine Verschwenkung der Trasse notwendig wurde. Der Grundstückseigentümer war nicht zum Verkauf bereit gewesen.

Erster Stadtrat Helmut Sachwitz blickte kurz auf die Planungsphase zurück und erinnerte daran, dass noch vor zwei Jahren nicht davon auszugehen war, dass die Trassenführung mehrheitsfähig werde. Doch Wahrheit, Sinnhaftigkeit und gute Arbeit hätten die Politik überzeugt, verwies der Baudezernent auf den Kostenvorteil von 2,8 Millionen Euro gegenüber der alten Trassenführung und den Rückbau der Straße An der Hartbrücke. Der Rückbau erfolgt nach dem Hessentag 2014.

Das rund 1,5 Kilometer lange letzte Teilstück der Westtangente, die nach Fertigstellung ab dem Kreisverkehr Robert-Bosch-Straße eine Gesamtlänge von knapp drei Kilometer hat, schlägt mit Kosten in Höhe von rund 4,9 Millionen Euro zu Buche. 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten übernimmt das Land Hessen. Zwar liege der endgültige Zuwendungsbescheid noch nicht vor, doch dank eines sogenannten Null-Bescheides sei der Baubeginn bereits möglich geworden, um rechtzeitig vor dem Hessentag fertig zu sein, dankte Bürgermeister Herrmann Elke Esper von Hessen Mobil.

Die Trasse des dritten Bauabschnitts der Westtangente liegt auf den Germarkungen Schwanheim und Bensheim und führt ausschließlich üb er freie Flächen. Ausgehend vom Kreisverkehrsplatz auf der Schwanheimer Straße verläuft die Trasse über den Mühl- und Mittelgraben und parallel zum Gewerbegebiet West in Richtung Norden an der Kriegsgräberstätte vorbei und bindet dann am Ende des Brückenbauwerks über der A 5 an die verlängerte Saarstraße an. Im Streckenverlauf werden insgesamt vier Wirtschaftswege angebunden, darunter auch der Abzweig zur Kriegsgräberstätte. Entlang der insgesamt sieben Meter breiten Fahrbahn schließt sich auf der Westseite ein drei Meter breiter gemeinsamer Geh- und Radweg an.

Offizieller Spatenstich für Großbaustellen in Auerbach und auf dem Berliner Ring

Es sind keine Projekte, die wegen des Hessentages 2014 in Angriff genommen werden, aber es sind Projekte, die wegen des Hessentages jetzt gestartet wurden.

Denn sowohl die aktuelle Umgestaltung der sogenannten Auerbacher Einkaufsmeile – die B 3 zwischen Bachgasse und Otto-Beck-Straße –  als auch die Umgestaltung der Knotenpunkte Schwanheimer Straße/Berliner Ring sowie Berliner Ring/Obi/Rewe in einen Kreisverkehr haben eine lange Vorgeschichte, auf die auch Bürgermeister Thorsten Herrmann beim offiziellen Spatenstich am Mittwochmorgen (24.4.) in Auerbach einging.

Er verwies auf die 2004 gegründete Zukunftswerkstatt in Auerbach, die sich neben weiteren Projekten auch die Attraktivierung der innörtlichen Geschäftsstraße zum Ziel gesetzt hat. Herrmann sprach von einer „großartigen Bürgerbewegung, aus der hervorragende Projekte hervorgegangen sind, die jetzt umgesetzt werden“. Dass die durch den Auerbacher Gewerbekreis vertretene Geschäftswelt die mit den Baumaßnahmen verbundenen Beeinträchtigungen positiv umzusetzen weiß, machte die Vorsitzende Rita Wendel mit dem Hinweis auf die Gewinnspiel-Aktion „Betreten der Baustelle erwünscht“ deutlich.

Generell war das jetzt mit dem symbolischen Spatenstich gestartete Bauprojekt im Vorfeld von zahlreichen Informationsgesprächen begleitet worden, so dass sich Anwohner und Geschäftswelt darauf vorbereiten konnten. Auch über die zu erhebenden Straßenbeiträge, die durch eine Optimierung der Planung reduziert werden konnten, wurden die Anlieger ausführlich informiert.

Außerdem wird die Kommunikation auch während der etwa 12 Monate dauernden Bauphase eine wichtige Rolle spielen. So wies Erster Stadtrat und Baudezernent Helmut Sachwitz auf das Baustellenbüro hin, das bis Ende des Monats im ehemaligen HL-Markt vom KMB eingerichtet wird, der die Baumaßnahme im Auftrag der Stadt Bensheim ausführt.

Der offizielle Baubeginn fand am Mittwochmorgen unter großer Beteiligung der am Projekt beteiligten Institutionen und Firmen sowie der Auerbacher Bürgerinnen und Bürger statt. Der Magistrat hatte seine wöchentliche Arbeitssitzung in der „Krone“ verlegt und diese für den Spatenstich unterbrochen. Die Bundesrepublik Deutschland, die sich mit einem Zuschuss von über einer halben Million Euro an dem Umbau der B 3 beteiligt, war durch Andreas Moritz und Elke Esper von Hessen Mobil vertreten. Außerdem ist der Ausbau der B 3 in der Ortsmitte Teil einer insgesamt in drei Bauabschnitte aufgeteilten Sanierungsmaßnahme der Bundesstraße zwischen der Seminarstraße in Bensheim und der Ortsgrenze zu Zwingenberg. Während die Bauabschnitte 1 und 3 als südliche und nördliche Begrenzung in der Verantwortung von Hessen Mobil liegen, hat für das Herzstück in der Mitte die Stadt Bensheim die Federführung übernommen. Denn bei diesem Abschnitt geht es insbesondere um die Umsetzung der Ideen aus der Zukunftswerkstatt, mit denen sowohl die Verkehrsverhältnisse als auch die Aufenthaltsqualität optimiert und verbessert werden sollen.

Neben der Sanierung der Fahrbahn ist auch eine neue Aufteilung und Erneuerung der Gehweg-, Park- und Aufenthaltsflächen geplant. Damit verbunden sind eine neue Straßenbeleuchtung mit energiesparender LED-Technik sowie an ausgewählten Stellen Sitzgelegenheiten, Abfallbehälter und Radabstellanlagen.

Nach Abschluss der Baumaßnahme wird Auerbach für Wohnen, Arbeiten und Einkaufen noch attraktiver werden“, bat Bürgermeister Herrmann um Verständnis für die temporären Beeinträchtigungen und dankte allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung bei der Verwirklichung dieses Projektes.

Im Anschluss an die Arbeitssitzung in Auerbach traf sich der Magistrat dann zum nächsten Spatenstich an der Großbaustelle Berliner Ring/Schwanheimer Straße beziehungsweise am provisorischen Mini-Kreisel auf dem Berliner Ring in Höhe der Einkaufsmärkte Obi und Rewe.

Zentrales Projekt ist hier der Umbau des Knotenpunktes Schwanheimer Straße/Berliner Ring zum Kreisverkehr, wodurch der Top-Unfallschwerpunkt im Kreis beseitigt werden soll. Erwiesenermaßen haben Kreisverkehre nicht nur hinsichtlich des Verkehrsflusse große Vorteile, sie bieten mehr Verkehrssicherheit durch die automatische Geschwindigkeitsreduzierung und sie sind nahezu unterhaltungsfrei.

Projektdaten B 3 Auerbach

Der Bereich der Baumaßnahme erstreckt sich von der Bachgasse bis zur Otto-Beck-Straße auf einer Länge von rund 450 Meter. Die Bauarbeiten, mit denen jetzt im Einmündungsbereich zur Bachgasse begonnen wurde, sind in insgesamt sieben einzelne Bauabschnitte aufgeteilt, um die Beeinträchtigungen zu minimieren und die Erreichbarkeit der Geschäfte während der Bauphase zu gewährleisten.

Während der gesamten Bauzeit, die bis April 2014 angesetzt ist, kann die Ortsdurchfahrt in Süd-Nord-Richtung befahren werden. Auch Kurzzeitparkplätze werden für die Geschäfte zur Verfügung stehen. Der Verkehr in Nord-Süd-Richtung wird über den Berliner Ring in die verschiedenen Richtungen umgeleitet.

Die Kosten der Maßnahme werden mit 2,247 Millionen Euro angegeben. Davon übernimmt der Bund 582.000 Euro. Erwartet werden zusätzlich 231 600 Euro vom Land Hessen, wobei der endgültige Zuschussbescheid noch nicht vorliegt.

Projektdaten Berliner Ring/Schwanheimer Straße

Zur Gewährleistung des Verkehrsflusses auf dem Berliner Ring ist mit dem Bau des Kreisverkehrs am Knotenpunkt Schwanheimer Straße auch die Umwandlung des Kreuzungsbereiches Berliner Ring/Obi/Rewe zum Kreisverkehr erforderlich. Der Finanzierungsaufwand für beide Maßnahmen liegt bei 2.726.800 Euro. Das Land bezuschusst die Maßnahmen mit 1.184.100 Euro. Mit in die Finanzierung fließt auch ein zinsgünstiges Investitionsfondsdarlehen in Höhe von 1,6 Millionen Euro ein, das für alle vier Kreisverkehrsplätze auf dem Berliner Ring gewährt wurde.

Die Bauzeit für beide Kreisverkehre ist mit zwölf Monaten angesetzt. In dieser Zeit soll der Durchgangsverkehr in nördliche und südliche Richtung auf dem Berliner Ring gewährleistet werden. Die Zufahrt zu den Fachmärkten wird durch einen provisorischen Minikreisel ermöglicht.

Aktuell endet die Schwanheimer Straße in Richtung Westen am Berliner Ring. Umleitungen nach Schwanheim über die Westtangente beziehungsweise die Hartbrücke sind ausgeschildert.

B3: Fahrbahnsanierung in Bensheim

Bauarbeiten im Bauabschnitt I beginnen am 18.03.2013

B3: Fahrbahnsanierung in Bensheim

B3: Fahrbahnsanierung in Bensheim

Am Montag, den 18. März, beginnen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn im Zuge der Bundesstraße B 3 in Bensheim. Wie Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement – und der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) in einer gemeinsamen Presseinformation mitteilen, ist die Sanierung der Bundesstraße B 3 mit den Bauabschnitten I und II in eine Vielzahl von Straßenbaumaßnahmen eingebettet, die im Jahr 2013 durch Hessen Mobil und die Stadt Bensheim durchgeführt werden sollen.

Die zahlreichen Straßenbau- und Infrastrukturprojekte sollen vor dem Hessentag im Juni 2014 unter erheblicher finanzieller Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen fertig gestellt werden.

Die Baumaßnahme im Zuge der B 3 ist in zwei Bauabschnitte und mehrere Teilabschnitte unterteilt, in denen zur Optimierung der Bauzeit teilweise gleichzeitig gearbeitet wird.

Der Bauabschnitt I umfasst die Erneuerung der Fahrbahn auf einem rund 1100 Meter langen Streckenabschnitt zwischen der Seminarstraße und dem Kronepark und wird im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Bensheim durch Hessen Mobil ausgeführt.

Im rund 450 Meter langen Bauabschnitt II zwischen Bachgasse und Otto-Beck-Straße erfolgt die Koordination und Projektsteuerung durch den Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB).

Im Rahmen der Bauarbeiten wird im Bauabschnitt I die vorhandene Asphalt-Fahrbahn der B 3 bis zu 14 cm tief abgefräst. Der Fahrbahnrand- und Bordsteinbereich wird ca. 60 cm tief, der Radwegbereich ca. 40 cm tief ausgeschachtet und mit Frostschutzmaterial und Asphalttragschicht neu aufgebaut. Die bestehende Bord- und Rinnenanlage wird abgebrochen. Die Fahrbahn wird durch einen Hochbordstein vom Radweg abgetrennt, in den Zufahrten wird der Rundbordstein versetzt.

Der neue Radweg wird mit einer Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht befestigt und zu den Grünbeeten bzw. dem Gehweg hin mit einem Tiefbordstein eingefasst. Vier der sechs Busbuchten werden in Asphaltbauweise grundhaft erneuert. Die restlichen Busbuchten werden zurückgebaut und die Haltestellen auf die neuen Fahrbahn verlegt.

Die Einmündungen der angrenzenden Seitenstraßen werden ebenfalls grundhaft in Asphaltbauweise erneuert und erhalten eine neue Randeinfassung mit abgesenkten Hoch- und Rollborden. Die beidseitigen Gehwege werden größtenteils aufgenommen und höhenmäßig an die neuen Fahrbahnhöhe angepasst. In Teilbereichen ist eine grundhafte Sanierung vorgesehen.

Die bestehenden Parkbuchten vor dem Bürgerhaus “Kronepark” werden zurück gebaut und neu hergestellt. Außerdem werden in Teilbereichen die Telekomleitungen erneuert und Kabelrohre für ein Breitbandkabel verlegt.

Die gesamte Baumaßnahme wird in 3 Bauabschnitten, mit Teillängen von 330 m bis 420 m, jeweils unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Das grundsätzliche Verkehrskonzept sieht eine Einbahnstraßenregelung auf der B 3 in Richtung Auerbach vor. Die Umleitung in Richtung Süden erfolgt über den Berliner Ring.

Die Baukosten der gesamten Baumaßnahme im Bauabschnitt I betragen rund 2.960.000 Euro. Davon trägt der Bund rund 2.350.000 Euro, die Stadt Bensheim rund 560.000 Euro und die Versorgungsunternehmen rund 50.000 Euro. Das Land Hessen unterstützt das Vorhaben der Stadt Bensheim im Rahmen der Verkehrsinfratstrukturförderung mit einer Zuwendung in Höhe von rund 171.000 Euro.

Die vorliegende Planung für die Sanierung der Bundesstraße 3 im Bauabschnitt II im Ortskern von Auerbach baut auf den Ideen und Vorschlägen der Zukunftswerkstatt Auerbach auf.

Die Baumaßnahme wird auch zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und der Aufenthaltsqualität erforderlich. Der Maßnahmenbereich des 2. Bauabschnitts zwischen Bachgasse und der Otto-Beck-Straße charakterisiert sich als Hauptverkehrsstraße sowie örtliche Geschäftsstraße mit geschlossener Randbebauung und durchgängigem Geschäftsbesatz.

Im Rahmen der Sanierung der Fahrbahn der B 3 werden die Gehweg-, Park- und Aufenthaltsflächen neu aufgeteilt und entsprechend den spezifischen Nutzungsansprüchen der Verkehrsbeteiligten neu hergestellt.

Neben der Sanierung der Fahrbahn und der grundhaften Erneuerung der Park- und Gehwege beinhaltet die Maßnahme die Neuinstallation der Straßenbeleuchtung in einer energiesparenden LED-Technik. An ausgewählten Stellen solle Sitzgelegenheiten und Abfallbehälter sowie Radabstellanlagen errichtet werden. Mit den Sitzgelegenheiten und der Begrünung sowie der Verbreiterung der Gehwege wird eine Steigerung der Aufenthaltsqualität erreicht.

Die Baukosten betragen 1.905.000 Euro. Inklusive der zu veranschlagenden Baunebenkosten ist mit Gesamtkosten für diesen Streckenabschnitt in Höhe von 2.247.000 Euro zu rechnen.

Der Baubeginn für die Bauabschnitt II ist unmittelbar nach Ostern geplant.

Die eigentlichen Bauarbeiten im Bereich der Einkaufsmeile sind insgesamt in 7 einzelne Bauabschnitte aufgeteilt, um die Beeinträchtigungen für die Geschäftswelt zu minimieren und eine Erreichbarkeit der Geschäfte während der Bauzeit zu gewährleisten. Es wird während der gesamten Bauzeit möglch sein, den Bereich der Einkaufsmeile in Süd-Nord-Richtung zu befahren. Kurzzeitparkplätze werden während der gesamten Bauzeit für die Kunden der innerstädtischen Geschäfte zur Verfügung stehen.

Für beide Bauabschnitte wurden durch Hessen Mobil und den KMB eine auf beide Baustellen abgestimmte Verkehrsführung und eine Umleitungskonzeption erarbeitet. Die Grundkonzeption sieht in beiden Baustellen eine Einbahnstraßenregelung in Süd-Nord-Richtung vor. Der Verkehr aus Richtung Zwingenberg wird über den Berliner Ring in die verschiedenen Richtungen umgeleitet.

Hessen Mobil und der KMB sind bemüht, die Behinderungen im Verkehrsablauf währende der Bauarbeiten auf ein Minimum zu reduzieren und bitten bei allen Verkehrsteilnehmern und insbesondere bei den Anliegern um Verständnis für diese notwendige Maßnahme und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen.

Eigenkontrollverordnung: KMB organisiert Kanaluntersuchungen im Verbandsgebiet

Im Interesse des Boden- und Grundwasserschutzes ist es wichtig, dass Abwasserkanäle dicht sind und das Schmutzwasser nicht aufgrund von Leckagen oder Beschädigungen in den Boden oder ins Grundwasser gelangt. Um dies zu gewährleisten, wurde in der Eigenkontrollverordnung (EKVO) des Landes Hessen festgelegt, dass alle Zulaufkanäle zum öffentlichen Kanal auf ihre Dichtheit untersucht und gegebenenfalls saniert oder ausgetauscht werden müssen.

Die Verantwortung dafür tragen die jeweiligen Eigentümer – im privaten Bereich ab der Grundstücksgrenze der Hauseigentümer und im öffentlichen Bereich die Kommune beziehungsweise die von ihr beauftragte Institution. Für die Kommunen Bensheim, Lautertal und Einhausen ist das der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße, kurz KMB.

Im Interesse einer effizienten und zudem bürgerfreundlichen Verfahrensweise wird der KMB zur Entlastung der Grundstückseigentümer in seinem Verbandsgebiet sowohl für die öffentlichen als auch für die privaten Hausanschlüsse die Umsetzung der EKVO organisieren. Das heißt, Grundstückseigentümer in Bensheim, Lautertal und Einhausen müssen sich nicht um die Einhaltung von Fristen und die Beauftragung von Kanaluntersuchungen kümmern. Diese Abwicklung der Aufgaben übernimmt in den Verbandskommunen der Zweckverband.

Insgesamt geht es dabei um rund 23 500 zu untersuchende Hausanschlüsse, wovon etwa 18 000 auf Bensheim, circa 2800 auf Lautertal und circa 2700 auf Einhausen entfallen. Direkte Kosten entstehen dem Grundstückseigentümer dadurch nicht. Vielmehr werden die entstehenden Kosten über eine Umlage bei den Abwassergebühren auf alle Gebührenzahler verteilt.

„Wir sind der Meinung, dass diese Regelung für alle Beteiligten die effektivste und sinnvollste Verfahrensweise ist. Sie entlastet die Grundstückseigentümer und sie vermeidet zeitaufwendige Abstimmungen zwischen den öffentlichen und privaten Untersuchungen“,

so KMB-Geschäftsführer Frank Daum.

„Vor allem schützt sie die Hauseigentümer wirksam vor vermeintlich günstigen aber im Nachgang überteuerten Angeboten von Firmen, welche die Unwissenheit der Bürger mit dem Hinweis auf gesetzliche Regelungen ausnutzen“,

ergänzt Verbandsvorsitzender Erster Stadtrat Helmut Sachwitz.

„Niemand im Verbandsgebiet sollte sich deshalb auf irgendwelche unaufgeforderten Angebote zur Kanaluntersuchung einlassen.“

Für die Untersuchung der Hausanschlüsse reicht das Zeitfenster bis zum 31. Dezember 2024 für alle vor 1996 hergestellten Zuleitungskanäle. Hausanschlüsse, die ab 1996 gebaut oder dauerhaft saniert wurden gelten als erstmals erfasst und müssen erst in einem Wiederholungsintervall von 30 Jahren ab dem 1. 1. 2010 erneut untersucht werden, also bis 2040.

Bei Nachfragen und weiterem Informationsbedarf gibt der Zweckverband gerne Auskunft.

Baubeginn auf dem Berliner Ring: Saarstraße wird bis auf Weiteres zur Sackgasse

BENSHEIM. Der Hessentag 2014 in Bensheim wirft seine großen Schatten voraus. Am kommenden Dienstag (6.) werden im Kreuzungsbereich Berliner Ring/Saarstraße die Bauarbeiten für den Kreisverkehrsplatz beginnen, der sowohl Teil der Westtangente als auch Teil der Infrastrukturmaßnahmen für den Hessentag ist. Mit dem Zuschussbescheid aus dem Hessischen Finanzministerium, der in der vergangenen Woche im Rathaus der Stadt Bensheim einging, löste das Land Hessen die jetzt beginnenden baulichen Aktivitäten aus.

Für den Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße, der als Dienstleister die Straßenbauarbeiten für die Stadt ausführt, ist das mit einem strammen Zeitplan verbunden, damit alle vorgesehenen Baumaßnahmen rechtzeitig zum Hessentag fertig gestellt werden können.

Eine besondere Herausforderung bei den anstehenden Arbeiten war die Koordination und Verkehrsführung während der zeitgleich ablaufenden Bauarbeiten auf dem  Berliner Ring sowie auf der Bundesstraße 3. Mit allen Beteiligten wurden der Ablauf und die Verkehrslenkung für die nächsten Projekte festgelegt, wobei ein wichtiger Aspekt eine möglichst einfache Umleitungsführung mit möglichst geringen Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer war.

Mit Beginn der Bauarbeiten am Dienstag wird die Saarstraße östlich des Berliner Rings zur Sackgasse. Das heißt, im Kreuzungsbereich ist der Berliner Ring nur noch in Nord-Süd-Richtung befahrbar und das Abbiegen auf die Saarstraße, wie auch das Ausfahren auf den Berliner Ring ist im Kreuzungsbereich dann bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Für die verlängerte Saarstraße auf der Westseite des Berliner Rings ist die Situation etwas anders. Hier kann der von Zwingenberg kommende Verkehr noch rechts abbiegen in Richtung Hartbrücke und auch der von der Hartbrücke kommende Verkehr kann nach rechts auf den Berliner Ring ausfahren.

Die entsprechende Umleitung für den Verkehr auf dem Berliner Ring wird über den Brückweg und die Darmstädter Straße (B 3) beziehungsweise über die Schwanheimer Straße ausgewiesen.

Während der Arbeiten wird der Nord-Süd-Verkehr im Baustellenbereich in einer Engstelle zweispurig ohne Ampel vorbeigeführt. Die Zufahrten zu der Kriegsgräbergedenkstätte sowie zu den umliegenden Sportanlagen werden gesondert ausgeschildert.   (kmb)

Kanaluntersuchungen: Zweckverband empfiehlt Hauseigentümern Zurückhaltung bei Aufträgen

In Bensheim gibt es rund 18 000 Hausanschlüsse, die bis zum Jahr 2025 auf ihre Dichtigkeit hin untersucht werden müssen. So will es die Eigenkontrollverordnung des Landes Hessen, die im vergangenen Jahr novelliert wurde. Damit soll verhindert werden, dass Boden und Grundwasser wegen undichter Abwasserleitungen verschmutzt werden.

Die Verantwortung dafür tragen die jeweiligen Eigentümer – im privaten Bereich ab der Grundstücksgrenze der Hauseigentümer und im öffentlichen Bereich die Kommune beziehungsweise die von ihr beauftragte Institution. In Bensheim ist das der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße, kurz KMB.

Für die Umsetzung der Kontrolluntersuchungen ergeben sich für den Zweckverband verschiedene Möglichkeiten. Denkbar wäre, dass die KMB die Kanäle bis zur Grundstücksgrenze untersucht, danach hat sich der jeweilige Eigentümer um die Überprüfung zu kümmern.

Alternativ könnte durch den KMB aber auch die komplette Untersuchung vorgenommen werden, dann wäre die Kostenerstattung für den privaten Bereich gesondert zu regeln. Auch hier wären verschiedene Möglichkeiten denkbar. Entweder werden die Kosten für die Untersuchung ab der Grundstücksgrenze dem Eigentümer in Rechnung gestellt oder der Gesamtaufwand für die insgesamt 18 000 Hausanschlüsse wird über eine Umlage bei den Abwassergebühren auf alle Gebührenzahler verteilt.

Wie KMB-Geschäftsführer Frank Daum dem Magistrat in dessen jüngster Sitzung mitteilte, werden zurzeit im gesamten Verbandsgebiet 120 Hausanschlüsse in einer Erprobungsphase untersucht. Aufgrund der dabei gemachten Erfahrungen soll dann entschieden werden, auf welche Weise die Richtlinien der Eigenkontrollverordnung Abwasser dann umgesetzt werden. Die Hauseigentümer können diese Entscheidung in aller Ruhe abwarten, denn das Zeitfenster reicht für Häuser ab dem Baujahr 1995 bis zum Jahr 2025. Bei älteren Gebäuden wurden die Hausanschlüsse bereits untersucht. Aus diesem Grund empfiehlt der Zweckverband den Hauseigentümern Zurückhaltung bei eventuellen Untersuchungsaufträgen, für die es derzeit keinen Zeitdruck gibt.

Bei Nachfragen und weiterem Informationsbedarf gibt der Zweckverband gerne Auskunft.