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Heidelberger Straße teilweise für vier Tage gesperrt

Heidelberger Straße teilweise für vier Tage gesperrt

Presseartikel aus dem Bergsträßer Anzeiger

Eine Straßenbaumaßnahme, die der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße KMB für die Stadt Bensheim ausführt, macht in der kommenden Woche die Sperrung eines Teilstücks der Heidelberger Straße erforderlich.

Die im Bereich der Einmündung der Wilhelm-Euler-Straße notwendigen Arbeiten umfassen den gesamten Einmündungsbereich und können deshalb nur im Rahmen einer Vollsperrung ausgeführt werden. Aus diesem Grund ist dieser Bereich sowie die Druchfahrt Heidelberger Straße vom 27. Oktober (Dienstag) bis 30. Oktober (Freitag) gesperrt.

Die Umleitungsstrecke für Zell und Gronau verläuft während der Bauzeit über die Friedhofstraße und Rodensteinstraße in Richtung B3.

Der Radweg im Bereich der Baustelle Heidelberger Straße kann während der gesamten Bauzeit weiter genutzt werden.

Der Lebensmittelmarkt tegut ist in dieser Zeit am besten über den Kreisel oder über das Hemsbergviertel (Hemsbergstraße, Limesstraße) erreichbar.

Für die während dieser Zeit entstehenden, unvernmeidbaren Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Für Rückfragen oder Anregungen ist Peter Scheffel vom KMB (Tel. 06251-109664) Ansprechpartner. (psp)

Vollsperrung am Kreisel Sportpark

Vollsperrung am Kreisel Sportpark

Presseartikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 20.10.2015

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße KMB, der für die Stadt Bensheim alle Angelegenheiten des Straßen- und Ingenieurbaus ausführt, weist auf eine anstehende Straßenbaumaßnahme im Gewerbegebiet Stubenwald hin.

Aufgrund einer Fahrbahnsanierung ist im Zeitraum von Mittwoch (21.) bis Mittwoch kommender Woche (28.) die Vollsperrung des Kreisverkehrs am Sportpark Pfitzenmeier sowie der Robert-Bosch-Straße zwischen den beiden Kreiseln Pfitzenmeier und Stubenwald Allee erforderlich.

Geplant ist die Sanierung der Fahrbahndecke im Kreisel, sowie in den Zufahrten zum Kreisverkehr. Die Arbeiten umfassen die gesamte Straßenbreite und können deshalb leider nur im Rahmen einer Vollsperrung ausgeführt werden.

Der von Norden kommende Verkehr Richtung B 47 bzw. nach Losrch wird über die Kreuzung Berliner Ring/ Wormser Straße umgeleitet. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Stubenwald wie auch zum Sportpark ist über den Kreisel Stubenwaldallee mit Ausfahrt Stubenwald beziehungsweise Ausfahrt Robert-Bosch-Straße in östlicher Richtung erreichbar. Der von Westen kommende Verkehr hat über die Amperestraße (McDonald’s) Zufahrtsmöglichkeiten in das Gewerbegebiet.

Der Radweg im Bereich der Baustelle Kreisverkehr Robert-Bosch-Straße/ Stubenwald-Allee kann während der gesamten Bauzeit weitergenutzt werden.

Für die während dieser Zeit entstehenden, unvernmeidbaren Beeinträchtigungen bittet der KMB um Verständnis. Für Rückfragen oder Anregungen steht Peter Scheffel vom KMB (Tel. 06251-109664) gerne zur Verfügung. (psp)

Eine Baustelle trennt zwei Ortschaften

Arbeiten zwischen Fehlheim und Schwanheim liegen im Zeitplan / Straßen- und Brückenbau erst ab Oktober

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 26.08.2015 von Redaktionsmitglied Dirk Rosenberger

FEHLHEIM/SCHWANHEIM. 290 Meter können verdammt lang sein. Fehlheimer und Schwanheimer wissen das mittlerweile nur zu gut. Seit die Direktverbindung zwischen ihren Ortschaften gekappt ist, geht es nur auf Umwegen ans Ziel – oder unmotorisiert, wenn man nur mal schnell und ohne Ballast auf die andere Seite des Mühlgrabens möchte.

Seit Anfang Juli läuft der Ausbau der K 67 zwischen den Stadtteilen. Die alte Straße, eine mit Schlaglöchern übersäte Teststrecke für die  Belastbarkeit von Stoßdämpfern, ist längst verschwunden. Asphaltschicht und Unterbau wurden abgetragen. „Es handelt sich hierbei ja nicht nur um eine reine Sanierung“, erklärt Jochen Vogel, Pressesprecher von „Hessen Mobil“ bei einem Ortstermin. Die Straße wird neu aufgebaut, bekommt ordentliche Gehwege und einen abmarkierten Streifen für Radfahrer. Ohne Frage eine deutliche Verbesserung.

Auflagen der Naturschutzbehörde

Dass die Betroffenen allerdings ganz genau hinschauen, was da wie schnell an der Baustelle vonstattengeht, liegt in der Natur der Sache. „Wir sind uns dessen bewusst, können aber auch festhalten: Wir liegen im Zeitplan“, betont Vogel. Mitte/Ende November soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die vereinzelt in der Bevölkerung zu hörende Kritik am Arbeitstempo weist die Behörde strikt zurück. Selbst wenn man wollte, könne man das Vorhaben nicht beschleunigen, so Vogel. Die Naturschutzbehörde habe eine Auflage  erlassen, nach der erst außerhalb der Brut- und Setzzeit mit den eigentlichen Asphalt- und Brückenbauarbeiten begonnen werden kann. Heißt: Frühstens am 1. Oktober geht es ans Eingemachte.

Bis dahin müssen praktisch die Hausaufgaben gemacht werden, alle Vorbereitungen getroffen sein. Das beinhaltet den Rückbau der alten Straße ebenso wie den Bau der Fundamente für die neue Brücke. Damit war ein Trupp der ausführenden Firma Strabag in den vergangenen Tagen beschäftigt. „Alles Handarbeit, da können keine Fertigteile verwenden werden“, bemerkte der Pressesprecher.

In einem der ersten Schritte befasste man sich mit dem Mühlgraben. Der guckt seit ein paar Wochen im wahrsten Sinne auf ein paar Metern in die Röhre. Kurz vor der Baustelle wurde das Gewässer gestaut, danach geht es weiter, wie die Natur es vorgesehen hat. „Bevor wir loslegen konnten, mussten noch ein paar Fische von einer Fachfirma rausgeholt und weiter „flussabwärts“ in die Freiheit entlassen werden. Ohnehin spielt nach Auskunft von Jochen Vogel und Karl Zindel (Bauaufsicht „Hessen Mobil“) die Umweltbegleitung eine große Rolle. Die Experten stehen beratend zur Seite und sind in die Umsetzung der Vorgaben durch die Naturschutzbehörde eingebunden.

Rüttelstopfsäulen im Untergrund

Das zweite hochangesiedelte Thema sind die Rüttelstopfsäulen. Mit ihnen wird die neue Straße im Bereich des alten Neckarbetts stabilisiert – genauer gesagt: der Untergrund. Dafür müssen die Schottergebilde mit Spezialgerät in den Boden gerammt werden. Das geht nicht ohne begleitende Geräuschkulisse und Erschütterungen über die Bühne.

Die Verkehrsbehörde hat deshalb bereits vor einigen Wochen an Häusern der umliegenden Anwohner eine „sehr aufwendige  Beweissicherung“ (Vogel) vorgenommen. Während der heißen Phase werden außerdem mit Messgeräten die Schwingungen registriert. Sollte der Boden zu sehr in Wallung geraten, müssen die Maschinen unverzüglich abgestellt werden.

Bis es allerdings so weit ist, haben die Anlieger noch ein paar Wochen Schonfrist. Wenn der Herbst naht und mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann, haben die Fehlheimer und Schwanheimer im Prinzip das Schlimmste überstanden – was allerdings nur ein schwacher Trost für diejenigen sein dürfte, die täglich ein paar zusätzliche Kilometer draufpacken müssen, um die Baustelle zu umfahren. Dafür können sie dann ab der Adventszeit mit ihren Fahrzeugen geschmeidig über eine komplett neue Straße gleiten. Es hat eben wie immer alles seine Vor- und Nachteile.

Schutzstreifen für Radfahrer, breiter Gehweg für Fußgänger

  • Die Fahrbahn zwischen Fehlheim und Schwanheim soll künftig 7,50 Meter breit werden (zweimal 3,75 Meter) und jeweils einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer beinhalten.
  • Der Fahrbahn schließt sich beidseitig ein zwei Meter breiter Gehweg an, den künftig auch radelnde Grundschüler mitnutzen können.
  • Die Busbucht fällt weg, da der Bus auf der Fahrbahn halten wird und in dieser Zeit auch nicht überholt werden darf.
  • Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 940 000 Euro.
  • Die offizielle Umleitung führt von Schwanheim über Langwaden und Rodau nach Fehlheim (und umgekehrt). Wer von Fehlheim nach Bensheim (und weiter) will, muss über Rodau fahren.
  • Bis Mitte/Ende November soll die neue Straße fertig sein und der Verkehr fließen können.

 

Fußweg wird asphaltiert

An der Baustelle zwischen Fehlheim und Schwanheim führt ein geschotterter Weg vorbei, damit man zumindest zu Fuß (oder mit dem Rad) zwischen den Ortschaften pendeln kann. Das Provisorium wird allerdings so gut – und vorwiegend von Radfahrern – genutzt, dass „Hessen Mobil“ sich nun entschlossen hat, die Strecke zu asphaltieren. Dafür muss der Abschnitt allerdings am Donnerstag (27.) von 7 bis 18 Uhr vollgesperrt werden. Danach hat man dann allerdings einen deutlich stabileren Untergrund als bisher. Das dürfte auch die Schulkinder freuen, die nach den Ferien über den Weg zur Carl-Orff-Schule rollen.

Vollsperrung auf der Gronauer Straße in Zell

Vollsperrung auf der Gronauer Straße in Zell

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 05.08.2015

Fünf Tage lang muss im  August die Gronauer Straße in Zell im Bereich Friedhof wegen Straßenbaumaßnahmen voll gesperrt werden. Darauf macht der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB), der für die Stadt Maßnahmen des Straßen- und Ingenieurbaus übernimmt, aufmerksam.

Ausführlich wurde bereits beim Grenzgang am 19. April in Gronau und in der Presse auf die bevorstehende Sperrung hingewiesen. Bewusst wurde dabei entschieden, die Maßnahme erst in den Sommerferien auszuführen, um neben den Vorteilen während der Urlaubszeit, vor allem die Beeinträchtigungen für den Schülerverkehr Richtung Gronau komplett auszuschließen.

Im Zeitraum vom 18. bis 22. August (Dienstag bis einschließlich Samstag) wird in Höhe des Friedhofs Zell die Fahrbahndecke der K 58 auf einer Länge von 400 Metern saniert. Da die Arbeiten die gesamte Straßenbreite umfassen, kann die Maßnahme nur im Rahmen einer Vollsperrung realisiert werden. Von Bensheim kommend beginnt die Vollsperrung hinter der Einmündung Mühlgasse, so dass die Zufahrt bis zur Gronauer Straße 161/166 möglich ist.

Betroffen sind die dahinter liegenden Anwesen sowie vor allem der Stadtteil Gronau, der in dieser Zeit nur über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke über das Nachbartal erreichbar ist. Die Umleitung von und nach Gronau führt von Gronau über die Straße Auf der Au nach Wilmshausen und über die Straße Zum  Katzenrech auf die Nibelungenstraße (B 47) und auf gleichem Weg auch zurück. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen diese Strecke nicht benutzen. Berücksichtigt wurde vor diesem Hintergrund auch die Müllabfuhr. Im Zeitraum der Vollsperrung steht nur die Abfuhr der Biotonne im Plan und da der Termin am 19. August zu Beginn der Arbeiten liegt, kann die Hin- und Rückfahrt des Müllfahrzeuges noch über die K 58 geregelt werden.

Der KMB bittet für die in der Zeit entstehenden unvermeidlichen Beeinträchtigungen durch die ganztägige Sperrung um Vertsändnis. Bei Fragen oder Problemen steht Dirk Fischer vom KMB unter Telefon 06251/109695 gerne zur Verfügung. psp

 

K 67 ab Montag vier Monate gesperrt

Sanierung der Trasse zwischen Schwanheim und Fehlheim bis Mitte November / Umleitung über Langwaden und Rodau

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 02.07.2015

BENSHEIM. Ab Montag müssen sich viele Bürger aus Schwanheim und Fehlheim auf Unannehmlichkeiten und größere Umwege einstellen. Hessen Mobil beginnt am 6. Juli mit der grundhaften Erneuerung der Kreisstraße K 67 zwischen den beiden Bensheimer Stadtteilen.

Auf einer Strecke von 290 Metern muss die Fahrbahn – bisher ein Flickenteppich aus Schlaglöchern, Rissen und Unebenheiten – saniert werden. Und das bedeutet: Vollsperrung. Die offizielle Umleitung führt von Schwanheim über Langwaden und Rodau nach Fehlheim (und umgekehrt). Wer von Fehlheim nach Bensheim will, muss über Rodau fahren. Für die Fußgänger und Radfahrer wird während der gesamten Zeit ein provisorischer Gehweg hergestellt. Die Fahrbahn soll 7,50 Meter breit werden (zweimal 3,75 Meter) und jeweils einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer beinhalten.

Der Fahrbahn schließt sich beidseitig ein zwei Meter breiter Gehweg an, den künftig auch radelnde Grundschüler mitnutzen können. Die Busbucht fällt weg, da der Bus künftig auf der Fahrbahn halten wird und in dieser Zeit auch nicht überholt werden darf.

Der Streckenabschnitt weist erhebliche Schäden und Verformungen auf. Im Zuge der Erneuerung erfolgt daher auch eine Stabilisierung des Untergrundes. Dabei ist geplant, die Baugrundverbesserung mittels Rüttelstopfverfahren durchzuführen. Hierzu werden Rüttelsteinsäulen rund vier Meter tief in den Untergrund eingebracht. Entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, insbesondere vor Erschütterungen sind von Hessen Mobil vorgesehen. Da die Rüttelstopfverdichtung möglichst außerhalb der Brut- und Setzzeit erfolgen soll, sind die hierfür vorgesehenen Arbeiten ab August eingeplant.

Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen nach Auskunft von Hessen Mobil rund 940.000 Euro. Von den 290 Metern, die saniert werden müssen, entfallen 230 Meter auf den Kreis und jeweils 30 Meter an den Ortseingängen auf die Stadt Bensheim. Dementsprechend werden die Kosten verteilt.

Zuerst Brückensanierung

Neben der grundhaften Erneuerung der Straße geht es auch um eine neue Gliederung des Straßenraums und um die Sanierung des Brückenbauwerks über dem Mühl- und Mittelgraben. Mit diesem Teil der Bauarbeiten soll gleich zu Beginn der Maßnahme begonnen werden. Mit dem Einbringen der Rüttelstopfsäulen wird etwa ab August gerechnet. Nicht nur in der Bürgerschaft, auch in den Ortsbeiräten hatte man nach Ankündigung der Bauarbeiten gehofft, dass durch die Nutzung befestigter Feldwege auf eine großräumige Umgehung verzichtet werden könne und ein „kleiner Grenzverkehr“ möglich wäre.

Diese Möglichkeit wurde allerdings durch Kreisbeigeordneten Matthias Schimpf kategorisch zurückgewiesen. „Eine Nutzung von Feld- oder Wirtschaftswegen kommt nicht – auch nicht geduldet – in Betracht“, sagte er in einer gemeinsamen Ortsbeiratssitzung zum Thema. Schimpf verwies – auch vor dem Hintergrund der hohen Anzahl der Verkehrsbewegungen und der zum Teil geschützten Gebiete (Altneckarschlingen) – darauf, dass diese Wege hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und Dimensionierung als Umleitung in „keinster Weise geeignet“ seien und dies auch kontrolliert werde.

Während der aufwendigen Arbeiten am Brückenbauwerk wird parallel in den seitlichen Bereichen mit dem Rüttelstopfverfahren gearbeitet, um Zeit zu sparen. Dieses auch beim Bau der Westtangente angewendete Verfahren ist erforderlich, um den Untergrund zu verbessern. Achim Dingeldein von „Hessen Mobil“ hatte in seinen Erläuterungen auf die nachgiebigen Torfschichten im alten Neckarbett verwiesen, die durch das Einbringen von etwa 800 Säulen bis in vier Meter Tiefe verdichtet werden. Dass dies nicht geräuschlos vonstattengeht, liegt auf der Hand. Erschütterungen bleiben nicht aus. Um sicherstellen zu können, dass eventuelle Schäden am Haus tatsächlich durch die aktuelle Baumaßnahme verursacht wurden, wurde im Vorfeld ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Mit der Fertigstellung des Projekts rechnet Hessen Mobil Mitte November 2015. ank

Ausbau der B3, 3. Bauabschnitt

Der Bauabschnitt III umfasst die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn auf einem rund 1.100 Meter langen Streckenabschnitt zwischen der Otto-Beck-Straße und dem Schwalbenweg sowie die Sanierung der Fahrbahn auf einem rund 310 m langen Abschnitt zwischen Schwalbenweg und dem Ortausgangsschild.

Des Weiteren werden

  • die beidseitigen Radwege verbreitert und erneuert,
  • die Fahrbahn der vier Busbuchten erneuert sowie Sonderborde in den Bushaltestellen hergestellt,
  • die Gehwege grundhaft erneuert,
  • taktile Elemente im Pflasterbelag hergestellt (Blindenleitsystem),
  • Breitbandkabelrohre und neue Kommunikationskabel verlegt,
  • die Straßenentwässerung erneuert.

Die Baumaßnahme wird im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Bensheim durch Hessen Mobil ausgeführt.

Die gesamte Baumaßnahme wird in 4 Teilabschnitten mit Teillängen von 305 m bis 385 m, jeweils unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Das grundsätzliche Verkehrskonzept sieht eine Einbahnstraßenregelung auf der B 3 von Auerbach nach Zwingenberg vor. Die Umleitung in Richtung Süden erfolgt über den Berliner Ring.

Der Zeitplan für die einzelnen Teilabschnitte ist wie folgt vorgesehen

  • ABSCHNITT 1

    Otto-Beck-Straße bis Brückweg – ca. 05/2015 bis 09/2015

  • ABSCHNITT 2

    Brückweg bis Im tiefen Weg – ca. 10/2015 bis 05/2016

  • ABSCHNITT 3

    Im tiefen Weg bis Schwalbenweg – ca. 06/2016 bis 10/2016

  • ABSCHNITT 4

    Schwalbenweg bis Ortsausgangsschild – ca. 10/2015 bis 05/2016

Die Baukosten der gesamten Baumaßnahme im Bauabschnitt III betragen rund 3.700.000 Euro. Davon trägt der Bund rund 2.700.000 Euro, die Stadt Bensheim rund 900.000 Euro, der KMB rund 20.000 € und die GGEW rund 80.000 Euro. Das Land Hessen unterstützt das Vorhaben der Stadt Bensheim im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung mit einer Zuwendung in Höhe von rund 329.000 Euro.

Für Fragen rund um die Baumaßnahme stehen folgende Ansprechpartner zur Verfügung

Hessen Mobil

Herr Martin Kessler
Tel. 06252 / 5910-2345
martin.kessler(at)mobil.hessen.de

KMB

Frau Anne Adam-Gleim
Tel. 06251 / 1096-65
anne.adam-gleim@kmb-bensheim.de

Stadt Bensheim / Straßenverkehrsbehörde

Frau Janette Rettig
Tel. 06251 / 14-222
janette.rettig@bensheim.de

Stadt Bensheim / Team Steuern und Abgaben

Herr Fabian Schmitt
Tel. 06251 / 14-233
steuern@bensheim.de

Sanierung Schachtabdeckung

Die nachfolgenden Bilder zeigen die Sanierung einer Schachtabdeckung mit einer Kreisrundasphaltfräse in der Schwanheimer Straße im April 2015.

 

Straßenbaumaßnahmen ab Mai

Nachdem der Haushaltsplan der Stadt für 2015 genehmigt wurde, können ab Mai im Stadtgebiet sowie im Stadtteil Zell verschiedene Maßnahmen im Rahmen des Straßenerhaltungsprogrammes  beginnen. Ausgeführt werden die Arbeiten im Auftrag der Stadt Bensheim vom Zweckverband KMB.

Ab Anfang Mai ist die Erneuerung der Fahrbahndecke in der Ampèrestraße geplant. Dabei geht es um den Abschnitt zwischen der Rudolf-Diesel-Straße und dem Aral Autohof. Die Bauzeit für diese Maßnahme, die auch eine punktuelle Rinnensanierung beinhaltet, wird etwa drei Wochen betragen. In dieser Zeit ist eine halbseitige Sperrung der Straße vorgesehen, so dass ein Einbahnstraßenverkehr von der B 47 in Richtung Robert-Bosch-Straße möglich sein wird.

Ebenfalls in der ersten Mai-Hälfte soll mit der Deckenerneuerung auf dem Berliner Ring zwischen Kreisel Schwanheimer Straße und Robert-Bosch-Straße begonnen werden. Hier geht es zunächst um die Sanierung der Rinnen, die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden. Ab Ende Mai/Anfang Juni geht es dann an die Fahrbahndecke.

Da in diesem Abschnitt des Berliner Rings drei Fahrspuren vorhanden sind und jede Fahrspur in einem Arbeitsschritt gebaut wird, kann der Verkehr während der Bauphase auf den jeweils zwei verbleibenden Fahrspuren abgewickelt werden. Insgesamt ist eine Bauzeit von vier Wochen vorgesehen.

Etwa ab Mitte August wird auf der K 58 im Bereich des Ortsausgangs von Zell (Friedhof) die Fahrbahndecke erneuert. Da innerhalb der Maßnahme kurzzeitig eine Vollsperrung der K 58 in diesem Bereich erforderlich ist, wurden die Bauarbeiten in die Sommerferien gelegt.

Während die Fräsarbeiten an der Fahrbahndecke noch unter Verkehr möglich sind, ist für den Deckeneinbau eine Vollsperrung notwendig, die etwa vier bis fünf Tage dauern wird. In dieser Zeit ist geplant, den Verkehr über Wilmshausen-Gronau beziehungsweise umgekehrt umzuleiten.

Westtangente wird im April freigegeben

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 20.03.2014 von Redaktionsmitglied Dirk Rosenberger

Westtangente freigegeben

Westtangente freigegeben

BENSHEIM. Der Eröffnungstermin steht: Am 11. April wird um 17 Uhr der dritte und letzte Bauabschnitt der Westtangente freigegeben. Die Lücke zwischen Schwanheimer Straße und verlängerter Saarstraße – immerhin eine Strecke von 1,5 Kilometern – konnte zügig geschlossen werden. Knapp ein Jahr dauerten die Arbeiten.

„Gefühlt sind wir schon seit dem Spätherbst fertig“, meint KMB-Geschäftsführer Frank Daum. Er spielte damit auf die schnelle Abwicklung des Vorhabens an. Dass die Umfahrung erst im Frühjahr ihrer Bestimmung übergeben wird, ist einzig dem alten Neckarbett geschuldet, das von der Trasse gequert wird. Um den Untergrund zu stabilisieren, wurden in diesem Bereich Tausende von Rüttelstopfsäulen in den Boden gerammt. Diese wiederum mussten sich erst mal setzen, was ein paar Monate gedauert hat.

Markierungen fehlen noch

„Über den Winter ist alles abgeklungen, so dass wir mittlerweile die oberste Deckschicht aufbringen konnten“, sagt Daum. Straßenschilder stehen bereits, begrünt wurde ebenfalls. Einzig die Fahrbahnmarkierung fehlt. Das soll in der nächsten Woche erledigt werden. Anfang April gibt es einen Ortstermin mit der zuständigen Baufirma, ab dem 11. April kann der Verkehr dann rollen.

Erster Stadtrat Helmut Sachwitz, zugleich Verbandsvorsteher des KMB, lobt die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Zwischen Projektstart und Eröffnung des Hessentags blieb wenig Spielraum. Ursprünglich sei er nicht davon ausgegangen, bis zum Landesfest den dritten Bauabschnitt umsetzen zu können, so Sachwitz. Doch dann ging es flott voran. Im Mai 2012 wurden die Trassenvarianten untersucht, im Dezember in der Stadtverordnetenversammlung ein Grundsatzbeschluss gefasst. Ein paar Monate später rollten die Bagger.

Der Erste Stadtrat dankte der Verkehrsbehörde Hessen Mobil, die besonders in der Frage der Fördermittelvergabe Entgegenkommen gezeigt habe. Die Stadt kann ab April ein Projekt final abhaken, das seine Anfänge in den 90er Jahren hat. Schon damals wurde über eine Umgehungsstraße diskutiert, um den Berliner Ring zu entlasten. Über zwei Jahrzehnte später wird aus den Plänen, die mehrfach geändert wurden, Realität.

Weil sich der Winter ausgesprochen handzahm präsentierte, hielten sich auch die Unwägbarkeiten bei den anderen Baustellen im Stadtgebiet in Grenzen. Im Doppelkreisel auf dem Berliner Ring läuft es seit Ende des Jahres rund. „Es finden jetzt noch Feinarbeiten statt“, betont Daum.

Bis Ende der Woche wird der Asphalt auf der Schwanheimer Straße vom Kreisel bis zur Autobahnbrücke erneuert. Nächste Woche sind Fahrbahnmarkierungen und Schilder an der Reihe, so dass Ende März die Baustelle Geschichte sein dürfte. Lediglich die Gestaltung der beiden Rondelle wird erst im Herbst umgesetzt.

Sachwitz und Daum verweisen auf den Rahmenterminplan, der für alle Vorhaben im Mai 2013 erstellt wurde und auf der Homepage des KMB abgerufen werden kann. „Wir liegen bei allen Maßnahmen im Zeitplan. Wenn es irgendwo eng wurde, konnte erfolgreich gegengesteuert werden“, erklärt der Erste Stadtrat.

Zeit und Geld gespart

Dabei konnte nicht nur Zeit, sondern auch Geld gespart werden. Die Doppel-Kreisel kosteten 400.000 Euro weniger als veranschlagt. Sachwitz führt das auch auf die gute Kooperation mit Rewe und Obi zurück. Die Verantwortlichen beider Fachmärkte waren in die Planungen eingebunden und hatten eigene Vorschläge eingebracht. „Da wurde nicht gejammert, sondern perspektivisch gedacht“, freut sich der Baudezernent.

Einen Schlussstrich sollten demnächst auch die Auerbacher Geschäftsleute entlang der Einkaufsmeile unter ihre persönliche Leidenszeit ziehen können. Frank Daum kündigt das Ende der B3-Sanierung und der Neugestaltung im Ortskern an. Gegen Ende der zweiten Mai-Woche, damit spätestens am 16. Mai, will man mit den Arbeiten durch sein. Auch hier legen Geschäftsführer und Verbandsvorsteher Wert darauf, dass man dem Zeitplan nicht interherhinke. 13 Monate seien eingeplant gewesen, im April 2013 fiel der Startschuss. Verzögerungen, die es am Anfang gab, konnten ausgeglichen werden.

 

Drei Projekte für knapp zehn Millionen Euro

 

  • 9,9 Millionen Euro

    Durch die drei Straßenbauprojekte sind für die Stadt Bensheim Vermögenswerte in dieser Höhe geschaffen worden.

  • 4,9 Millionen Euro

    Auf diese Summe beläuft sich der Finanzierungsanteil der Stadt Bensheim insgesamt.

  • 2,24 Millionen Euro

    So viel kostet der Ausbau der B3 im Bereich der Auerbacher Einkaufsmeile. Die Stadt ist mit 1,06 Millionen Euro im Boot, der Rest setzt sich aus Zuschüssen, Straßenbeiträgen der Anlieger und dem Anteil des Bunds zusammen.

  • 2,72 Millionen Euro

    Der Doppelkreisel an der Kreuzung Berliner Ring/Schwanheimer Straße schlägt mit dieser Summe zu Buche. Eigenanteil der Stadt: 1,54 Millionen Euro.

  • 4,91 Millionen Euro

    Die Gesamtkosten einschließlich Grundstückskäufen für den dritten Bauabschnitt Westtangente. Bei der Stadt bleiben 2,3 Millionen hängen.