Lautertal

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Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am Dienstag, 20.09.2022, macht das Umweltmobil des ZAKB Station im Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

Termine und Standorte des Umweltmobils:

  • 13:00 – 14:00 Uhr: Elmshausen, Platz an der Feuerwehr, Im Heidenfeld 2
  • 14:15 – 15:15 Uhr: Reichenbach, Felsenmeerparkplatz an der Beedenkirchener Str. (L 3098), nördl. Ortsausgang
  • 15:30 – 16:00 Uhr: Beedenkirchen, Wanderparkplatz „An den Römersteinen“, am südl. Ortseingang, Reichenbacher Str.

Folgende Sonderabfälle nimmt das Umweltmobil an:

Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Die Gebindegröße darf 20 kg bzw. 20 l nicht überschreiten. Die maximale Anliefermenge beträgt 100 kg bzw. 100 l.

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sowie Altmedikamente gehören nicht zu den sogenannten „gefährlichen Abfällen“. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass sich die Farben in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o. Ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen gibt der Bauhofservice des KMB (Telefon 06251/10 96-70) gerne Auskunft.

 

KMB startet mit der Kanalsanierung im Verbandsgebiet: Sichere Abwasserkanäle für Bensheim, Biblis, Einhausen, Groß-Rohrheim und Lautertal

Abwasserkanäle müssen standsicher, betriebssicher und dicht sein. Hierfür ist der KMB (Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße) in seinen Mitgliedskommunen Bensheim, Biblis, Einhausen, Groß-Rohrheim und Lautertal zuständig. Um diese Anforderungen zu erfüllen, führt der KMB jährlich Kanalsanierungsmaßnahmen im Verbandsgebiet durch. Neben Reparaturarbeiten werden auch Renovierungsmaßnahmen und Erneuerungen umgesetzt.

Die Vorarbeiten (TV-Untersuchung) für die Kanalsanierungen laufen seit dem 29.03.2022, beginnend in Groß-Rohrheim. Danach folgen die Vorarbeiten in Biblis, Einhausen, Bensheim und Lautertal. Insgesamt dauern die Sanierungsmaßnahmen im gesamten Verbandsgebiet bis Ende Mai 2023. Fünf Übersichtskarten zu den KMB Mitgliedskommunen mit Angabe der Straßen, in denen Kanalsanierungsmaßnahmen stattfinden, können auf der KMB-Website in der Rubrik „Abwasser“ abgerufen werden: www.kmb-bensheim.de/wp-content/uploads/2022/01/KMB_Kanalsanierungen-2022_Verbandsgebiet.pdf. Nach abgeschlossener Sanierungsmaßnahme werden die durchgeführten Arbeiten mittels einer Kamerainspektion überprüft.

Die von der Kanalsanierung direkt betroffenen Anwohner erhalten mit entsprechendem Vorlauf ein Informationsschreiben, an welchen Tagen die Maßnahmen ausgeführt werden. An diesen Tagen wird gebeten, sparsam mit Wasser umzugehen.

Kanalsanierung mit dem Inliner-Verfahren

Wenn der Abwasserkanal aufgrund seines Durchmessers ausreichend leistungsfähig ist und genug Abwasser ableiten kann, versucht der KMB, die Sanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise auszuführen zu lassen. Das bedeutet, dass für die Arbeiten am Kanal die Straße nicht aufgebrochen werden muss. Stattdessen werden die bereits vorhandenen Schächte verwendet, um Zugang zu den Rohren zu erlangen. Im Gegensatz zur offenen Bauweise reduziert sich die Bauzeit deutlich und die Beeinträchtigungen für die Anwohner sind minimal.

Bei der Renovierung von Abwasserkanälen kommt in der Regel das Schlauchliner-Verfahren zum Einsatz. Es wird ein mit Kunstharz getränkter Glasfaserschlauch im alten Kanalrohr mit Luftdruck aufgestellt und mit Hilfe von UV-Licht ausgehärtet. Der Abwasserkanal kann noch am selben Tag nach einer Dichtheitsprüfung wieder in Betrieb genommen werden. Für eine Materialprüfung wird ein Probestück entnommen. Die Anschlüsse am sanierten Kanal werden im Nachgang durch Roboter oder händisch, je nach Dimension, wieder fachgerecht abgedichtet. Für diese verschiedenen Arbeitsschritte sind mehrere Arbeitskolonnen nötig, sodass es nötig sein kann, dass an einer Stelle mehrfach gearbeitet wird. Die verschiedenen Arbeitseinsätze dauern typischerweise einen Tag und beschränken sich auf den Bereich um die Kanalschächte.

Die Bauüberwachung wird von Ingenieuren des KMB durchgeführt. Wir bitten im Voraus um Verständnis für eventuell entstehende Beeinträchtigungen. Bei Fragen oder Anregungen stehen Herr Wondrak (zertifizierter Kanalsanierungsberater, 06251/1096-33) und Herr Schultheis (06251/1096-39) gerne zur Verfügung.

Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am Dienstag, 01.03.2022, macht das Umweltmobil des ZAKB Station in Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

Termine und Standorte des Umweltmobils:

  • 13:00 – 14:00 Uhr: Elmshausen, Platz an der Feuerwehr, Im Heidenfeld 2
  • 14:15 – 15:15 Uhr: Reichenbach, Felsenmeerparkplatz an der Beedenkirchener Str. (L 3098), nördl. Ortsausgang
  • 15:30 – 16:00 Uhr: Beedenkirchen, Wanderparkplatz „An den Römersteinen“, am südl. Ortseingang, Reichenbacher Str.

Folgende Sonderabfälle nimmt das Umweltmobil an:

Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Die Gebindegröße darf 20 kg bzw. 20 l nicht überschreiten. Die maximale Anliefermenge beträgt 100 kg bzw. 100 l.

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sowie Altmedikamente gehören nicht zu den sogenannten „gefährlichen Abfällen“. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass sich die Farben in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o. Ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Am Umweltmobil gelten die allgemein üblichen Corona-Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Bedeckung und 1,5 Meter Abstand halten.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen gibt der Bauhofservice des KMB (Telefon 06251/10 96-70) gerne Auskunft.

 

Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am Dienstag, 14.12., macht das Umweltmobil des ZAKB Station in Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

Termine und Standorte des Umweltmobils:

  • 14:00 – 14:30 Uhr: Lautern, Bushaltestelle „Kreuzweg“, östl. Ortsausgang Richtung Gadernheim, Hauptstr. 58
  • 14:45 – 15:45 Uhr: Gadernheim, Bushaltestelle an der Raidelbacher Str. neben Sportplatz, Raidelbacher Str. 31-33
  • 16:00 – 16:30 Uhr: Schannenbach, Dorfgemeinschaftshaus, Krehbergstr. 503

Folgende Sonderabfälle nimmt das Umweltmobil an:

Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Die Gebindegröße darf 20 kg bzw. 20 l nicht überschreiten. Die maximale Anliefermenge beträgt 100 kg bzw. 100 l.

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sowie Altmedikamente gehören nicht zu den sogenannten „gefährlichen Abfällen“. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass sich die Farben in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o. Ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Am Umweltmobil gelten die allgemein üblichen Corona-Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Bedeckung und 1,5 Meter Abstand halten.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen gibt der Bauhofservice des KMB (Telefon 06251/10 96-70) gerne Auskunft.

 

Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am Dienstag, 14.09., macht das Umweltmobil des ZAKB Station in der Gemeinde Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

Termine und Standorte des Umweltmobils:

  • 13:00 – 14:00 Uhr: Elmshausen, Platz an der Feuerwehr, Im Heidenfeld 2
  • 14:15 – 15:15 Uhr: Reichenbach, Felsenmeerparkplatz an der Beedenkirchener Straße (L 3098), nördl. Ortsausgang
  • 15:30 – 16:00 Uhr: Beedenkirchen, Wanderparkplatz „An den Römersteinen“, am südl. Ortseingang, Reichenbacher Str.

Folgende Sonderabfälle nimmt das Umweltmobil an:

Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Die Gebindegröße darf 20 kg bzw. 20 l nicht überschreiten. Die maximale Anliefermenge beträgt 100 kg bzw. 100 l.

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sowie Altmedikamente gehören nicht zu den sogenannten „gefährlichen Abfällen“. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass sich die Farben in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o. Ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Am Umweltmobil gelten die allgemein üblichen Corona-Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Bedeckung und 1,5 Meter Abstand halten.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen gibt der Bauhofservice des KMB (Telefon 06251/10 96-70) gerne Auskunft.

Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am Donnerstag, 17.06., macht das Umweltmobil des ZAKB Station in der Gemeinde Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

Termine und Standorte des Umweltmobils:

14:00 – 14:30 Uhr: Lautern, Bushaltestelle „Kreuzweg“, östl. Ortsausgang Richtung Gadernheim, Hauptstr. 58

14:45 – 15:45 Uhr: Gadernheim, Bushaltestelle an der Raidelbacher Str. neben Sportplatz, Raidelbacher Str. 31-33

16:00 – 16:30 Uhr: Schannenbach, Dorfgemeinschaftshaus, Krehbergstr. 503

Folgende Sonderabfälle nimmt das Umweltmobil an:

Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Die Gebindegröße darf 20 kg bzw. 20 l nicht überschreiten. Die maximale Anliefermenge beträgt 100 kg bzw. 100 l.

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sowie Altmedikamente gehören nicht zu den sogenannten „gefährlichen Abfällen“. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass sich die Farben in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o. Ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Am Umweltmobil gelten die allgemein üblichen Corona-Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Bedeckung und 1,5 Meter Abstand halten.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen gibt der Bauhofservice des KMB (Telefon 06251/10 96-70) gerne Auskunft.

Bürgerservice der Außenstelle Lautertal: Kostenlose Bereitstellung von Brennholz

Die Außenstelle Lautertal des KMB-Bauhofservice hat im Zuge von Baumfällarbeiten an verschiedenen Plätzen Holz abgelagert. Bürgerinnen und Bürger können dieses kostenfrei für die Nutzung als Brennholz an den folgenden Stellen abholen:

  • Elmshausen: Parkplatz Lautertalhalle
  • Gadernheim: Parkplatz Rauenstein
  • Schmalbeerbach: Grenzweg und Parkplatz
  • Beedenkirchen: Reitersweg
  • Beedenkirchen: Schlössergasse Richtung Kuralpe (Brennholz ist mit KMB-Aufdruck gekennzeichnet)
  • Schannenbach: Teichkläranlage

 

KMB startet mit der Kanalsanierung im Verbandsgebiet

Abwasserkanäle müssen standsicher, betriebssicher und dicht sein. Der KMB ist in Bensheim, Biblis, Einhausen, Groß-Rohrheim und Lautertal für die Abwasserentsorgung zuständig und führt nach gesetzlichen Vorgaben jedes Jahr Kanalsanierungen in den Mitgliedskommunen durch. Diese umfassen sowohl Renovierungs- als auch Reparaturarbeiten.

Wenn der Abwasserkanal von seinem Durchmesser her genug Abwasser ableiten kann, versucht der KMB die Kanalsanierung in geschlossener Bauweise durchzuführen. Im Unterschied zur offenen Bauweise müssen bei geschlossenen Maßnahmen keine Straßen- oder Gehwege aufgebrochen werden. Bei der Renovierung von Abwasserkanälen kommt in der Regel das sogenannte Inlinerverfahren zum Einsatz: Bei diesem Verfahren wird ein in Harz getränkter Glasfaserschlauch im Abwasserkanal mit Luft aufgestellt und mittels UV-Licht ausgehärtet. Nach der Aushärtung kann der Abwasserkanal noch am gleichen Tag wieder in Betrieb genommen werden. Mit Hilfe des Inlinerverfahrens können die Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer somit sehr gering gehalten werden.

Die Vorarbeiten für die Kanalsanierungen laufen ab der 11. KW, beginnend in Biblis. Danach erfolgen die Vorarbeiten in Groß-Rohrheim, Einhausen, Bensheim und Lautertal. Insgesamt dauern die Sanierungsmaßnahmen bis Mitte Dezember 2021. Einen Überblick über die für dieses Jahr geplanten KMB-Maßnahmen im Bereich der Abwasserentsorgung sind auf der KMB-Website in der Rubrik „Abwasser“ zu finden.

Die von der Kanalsanierung direkt betroffenen Anwohner erhalten mit entsprechendem Vorlauf (ca. 2-3 Tage) ein Informationsschreiben, an welchen Tagen die Maßnahme ausgeführt wird, um dann am entsprechenden Termin sparsam mit dem Wasser umzugehen. Die Anschlüsse an die Kanäle werden im Nachgang mittels Robotertechnik hergestellt. Die ausführende Fachfirma wird von einem zertifizierten Kanalsanierungsberater des KMB betreut.

Für die während dieser Zeit entstehenden, unvermeidbaren Beeinträchtigungen bitten wir im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen stehen Herr Wondrak (Tel. 06251/1096-33) und Herr Schultheis vom KMB (Tel. 06251/1096-39) gerne zur Verfügung.

KMB: Erster Ansprechpartner bei Kanal-Verstopfungen im Verbandsgebiet – Fachfirmen erst nach Absprache mit dem KMB einschalten

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) ist für die Abwasserentsorgung in Bensheim, Biblis, Einhausen, Groß-Rohrheim und Lautertal verantwortlich und registrierte in den letzten Monaten vermehrt Meldungen von Bürger:innen, die Kanalverstopfungen im privaten Bereich betreffen. Leider nehmen die Betroffenen häufig erst zum KMB Kontakt auf, nachdem sie bereits eine Fachfirma auf eigene Initiative beauftragt haben. Das führt dann nicht selten zu Diskussionen rund um die Kostenübernahme und kann vermieden werden, wenn der KMB als erster Ansprechpartner kontaktiert wird und die Ursache des Schadens bestimmen kann. Zunächst wird geprüft, ob im Hauptkanal ein Schaden vorliegt. Dieser Service ist für die Bürger kostenfrei.

In den oben genannten Verbandskommunen ist der KMB nach der jeweiligen kommunalen Entwässerungssatzung im öffentlichen Bereich bis zur Grundstücksgrenze für die Kanalisation verantwortlich. Die Leitung vom öffentlichen Straßenkanal bis zur Grundstücksgrenze oder bis zum ersten Reinigungsschacht im Grundstück wird als Anschlusskanal bezeichnet.

Bei einer Verstopfung des Anschlusskanals kann der KMB mit ausgewählten Fachfirmen über eine entsprechende Kanalinspektion und Ortung den Schaden feststellen. Zertifizierte Kanalsanierungsberater des KMB betreuen die Fachfirmen und erarbeiten eine technisch saubere Lösung. Manchmal ist dies sogar in geschlossener Bauweise möglich, so dass ein Aufgraben vermieden werden kann. Wird die Ursache des Schadens im öffentlichen Bereich lokalisiert und ist eine Sanierung in geschlossener Bauweise nicht möglich, wird er von einem Tiefbauunternehmen durch den KMB behoben.

Der KMB unterhält pro Grundstück einen Hausanschluss im Mischwassersystem und zwei Hausanschlüsse im Trennsystem (einen für Schmutzwasser und einen für Regenwasser). Die Kosten für jeden weiteren Anschluss trägt der Eigentümer.

Fällt die Kanalverstopfung in den Verantwortungsbereich des Hauseigentümers, sollte die beauftragte Rohrreinigungsfirma das Beseitigen des Schadens aufzeichnen und auf einem Datenträger (z.B. USB-Stick oder DVD) sichern, damit der KMB diesen bei Bedarf sichten und auswerten kann.

Notruf bei Abwasser-Fragen

Der KMB ist rund um die Uhr 7 Tage die Woche unter folgenden Notrufnummern erreichbar:

Bensheim, Einhausen, Lautertal: 06251 / 10960

Biblis, Groß-Rohrheim: 0172 / 6240244

Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am Dienstag, 02.03., macht das Umweltmobil des ZAKB Station in der Gemeinde Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

Termine und Standorte des Umweltmobils:

13:00 – 14:00 Uhr: Elmshausen, Platz an der Feuerwehr, Im Heidenfeld 2

14:15 – 15:15 Uhr: Reichenbach, Felsenmeerparkplatz an der Beedenkirchener Straße (L 3098), nördl. Ortsausgang

15:30 – 16:00 Uhr: Beedenkirchen, Wanderparkplatz „An den Römersteinen“, am südl. Ortseingang, Reichenbacher Str.

Folgende Sonderabfälle nimmt das Umweltmobil an:

Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Die Gebindegröße darf 20 kg bzw. 20 l nicht überschreiten. Die maximale Anliefermenge beträgt 100 kg bzw. 100 l.

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sowie Altmedikamente gehören nicht zu den sogenannten „gefährlichen Abfällen“. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass sich die Farben in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o. Ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Am Umweltmobil gelten die allgemein üblichen Corona-Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Bedeckung und 1,5 Meter Abstand halten.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen

gibt der Bauhofservice des KMB gerne Auskunft: Telefon 06251/10 96-70.