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Kanalsanierung in der Schwanheimer Straße

Der KMB als Abwasserbeseitigungspflichtiger führt nach den gesetzlichen Vorgaben jedes Jahr umfangreiche Kanalsanierungen durch.

Wenn der Kanal von seinem Durchmesser genug Abwasser ableiten kann, wird versucht, die Sanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise durchzuführen. Dies erfolgt bei Kanalhaltungen in der Regel mit einem Inlinerverfahren. Bei diesem Verfahren wird ein in Harz getränkter Glasfaserschlauch im Kanal mit Luft aufgestellt und mittels UV-Licht gehärtet. Nach der Aushärtung kann der Abwasserkanal am gleichen Tag seine Funktion wieder übernehmen. Dadurch sind die Belästigungen für der Anwohner und die Auswirkungen auf den Verkehr auf ein Minimum reduziert.

In der 22. Kalenderwoche werden im Bereich der Eisenbahnunterführung Schwanheimer Straße nachts Inliner eingebaut. Hierfür wird es erforderlich, den Bereich der Schwanheimer Straße halbseitig zu sperren.

Da diese Maßnahme witterungsabhängig ist, kann der genaue Wochentag gegenwärtig noch nicht genannt werden.

Die ausführende Fachfirma wird von einem fachkundigen Ingenieurbüro mit zertifiziertem Kanalsanierungsberater betreut.

Für Rückfragen steht der KMB unter der Telefonnummer 06251/10960 gern zur Verfügung.

 

 

Kanal- und Hausanschlussinspektion an der B 47 (Nibelungenstraße) in Gadernheim

 

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) als Abwasserbeseitigungspflichtiger im Verbandsgebiet überprüft turnusmäßig die Kanäle im öffentlichen Bereich.

Im Zuge der bevorstehenden Straßenbaumaßnahme durch Hessen Mobil wird der KMB alle Anschlussleitungen im öffentlichen Bereich der Nibelungenstraße in Gadernheim mittels einer Kanalinspektion prüfen. Dabei werden die Kanäle mit einer Kamera befahren und geortet.

Die Überprüfungen werden auf einer Länge von ca. 2 km ab KW 2/ 2018 stattfinden. Dabei werden auch 118 Hausanschlusskanäle und 43 Sinkkastenleitungen geprüft. Die Sichtung und Auswertung der Befahrungen erfolgt durch zertifizierte Kanalsanierungsberater beim KMB.

Mit den gewonnen Erkenntnissen werden im Anschluss bauliche Maßnahmen festgelegt, welche im Zuge der Straßenbaumaßnahme durch Hessen Mobil erfolgen.

Der KMB ist gemäß der Entwässerungssatzung für einen Anschluss pro Grundstück unterhaltungspflichtig. Bei Grundstücken mit mehr als einem Anschlusskanal können bei einer gegebenenfalls notwendigen Sanierung Kosten für den Grundstückseigentümer entstehen.

Der KMB bittet um Verständnis, dass es im Überprüfungszeitraum zu halbseitigen Einschränkungen im Straßenverkehr kommen kann. Der KMB sowie das beauftragte Unternehmen werden bemüht sein, die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten.

Für Rückfragen steht Ihnen beim KMB Frau Sina Peters (06251/109636) zur Verfügung.

 

Kanalsanierung in der Tannbergstraße

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße saniert derzeit den Kanal in der Tannbergstraße im sogenannten Inliner-Verfahren. Dieses Verfahren ermöglicht es, den Kanal nach neuestem Stand der Technik ohne große Aufgrabungen zu sanieren.

Der Kanal in der Tannbergstraße hat einen Durchmesser von ca. 1,20m. Die Sanierung erfolgt auf  einer Gesamtlänge von rd. 200 m.

Der Inliner – ein mit flüssigem Kunstharz gefüllter Schlauch – wird über ein spezielles Förderband gefaltet und dann über den normalen Schachtdeckel in den Kanal eingeführt.

Anschließend wird der Schlauch mittels Luft aufgestellt und durch UV-Licht ausgehärtet. Bei der Härtung wird eine Lampe durch den Kanal gezogen.

Das Kunstharz verteilt sich auf den Innenwänden des Kanals und härtet dort aus. Es verschließt dabei Löcher und Risse, das Rohrsystem wird wieder dicht.

 


Nachfolgende Bilder zeigen den Stand der Arbeiten am 07. Dezember 2017:

Kanalsanierung von Juni – September 2017 im Verbandsgebiet des KMB

Der KMB als Abwasserbeseitigungspflichtiger führt nach den gesetzlichen Vorgaben jedes Jahr Kanalsanierungen durch. Wenn der Kanal von seinem Durchmesser genug Abwasser ableiten kann, wird versucht dies in geschlossener Bauweise durchzuführen. Dies erfolgt bei Kanalhaltungen in der Regel mit einem Inlinerverfahren.

Bei diesem Verfahren wird ein in Harz getränkter Glasfaserschlauch mit Luft aufgestellt und mittels UV-Licht gehärtet. Nach der Härtung kann der Abwasserkanal am gleichen Tag seine Funktion wieder übernehmen. Dadurch ist die Belästigung der Anwohner und des Verkehrs auf ein Minimum reduziert.

Der KMB wird die Kanalsanierungen in den Monaten Juni bis September im Verbandsgebiet ausführen.

Aufgrund der hessischen Sommerferien werden in Teilbereichen Baumaßnahmen entsprechend angepasst. So ist vorgesehen in Lautertal-Beedenkirchen die Reichenbacher Straße außerhalb der Sommerferien zu sanieren. In Bensheim werden im Bereich Wormser Straße / Berliner Ring diese Arbeiten in den Sommerferien ausgeführt.

Die direkt betroffenen Anwohner erhalten mit entsprechendem Vorlauf (ca. 2 Tage) eine Information, an welchen Tagen die Maßnahme ausgeführt wird, um dann entsprechend mit dem Wasser für ca. 4-6 Stunden sparsam umzugehen.

In diesem Jahr werden nicht nur Inliner in den Dimensionen 200 bis 600 mm Durchmesser eingebaut, sondern auch Durchmesser bis 1300 mm. Dies ist auch eine logistische Herausforderung, weil entsprechend eine Wasserhaltung und das Equipment (z. B. ein Förderband) vorgehalten werden muss.

Die Anschlüsse an die Kanäle werden im Nachgang mittels Robotertechnik hergestellt.

Die ausführende Fachfirma wird von einem fachkundigen Ingenieurbüro mit zertifiziertem Kanalsanierungsberater betreut.

Sollten Sie Fragen haben, erreichen Sie den KMB unter der Telefonnummer 06251/10960.

 

Kanalsanierung Knodener Straße in Lautertal-Reichenbach

Arbeiten beginnen am 1. August

Vor gut zwei Monaten wurden die Anlieger der Knodener Straße in Reichenbach im Rahmen einer Informationsversammlung vom Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) bereits über die anstehende Kanalsanierung informiert. Inzwischen ist der Auftrag an eine Fachfirma aus Beedenkirchen vergeben und ab 1. August starten die Arbeiten.

Auf einer Länge von etwa 200 Metern wird in der Knodener Straße von der B 47 bis kurz vor die Kreuzung Friedhofstraße/In den Pfarrgärten der Kanal sowie alle Hausanschlüsse, die nicht der aktuellen Norm genügen, erneuert.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November und werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Begonnen wird in dem kürzeren Abschnitt von der B 47 bis hinter den Eingangsbereich der Schule. Hier will man die Sommerferien nutzen, um bis zum Beginn des Schulbetriebs Ende August fertig zu sein. Die restlichen zweieinhalb Monate werden dann für den zweiten, größeren Abschnitt benötigt.

Da es sich um eine komplette Erneuerung des etwa 60 Jahre alten und zum Teil sehr maroden Kanals inklusive der Hausanschlüsse handelt, erfolgen die Arbeiten in offener Bauweise, was nur im Zuge einer Vollsperrung der Straße möglich ist. „Der Zugang zu den Gründstücken soll den Anwohnern aber immer möglich bleiben“, so KMB-Geschäftsführer Frank Daum.

Parallel zum vorhandenen Kanal im Bereich der Fahrbahn wird ein neuer Abwasserkanal verlegt, der zudem größer dimensioniert ist. Hatten die vermutlich in den 50er Jahren verlegten Betonrohre einen Innendurchmesser von 250 Millimeter, beträgt der Durchmesser der neuen Kunststoffrohre 300 Millimeter.

Das Öffnen der Fahrbahndecke nutzt die Gemeinde, um parallel zur Kanalsanierung des Zweckverbandes KMB, in diesem Bereich die Wasserleitung zu erneuern. Um Synergieeffekte zu nutzen, wurden beide Arbeiten gemeinsam ausgeschrieben.

Der Zweckverband, dem die Gemeinde Lautertal seit 1964 angehört, investiert in diesem Jahr 875.000 Euro in die Sanierung und Unterhaltung des Lautertaler Kanalnetzes. Der Kanal in der Knodener Straße gehört dabei mit  einem Kostenaufwand von 360.000 Euro zu den größeren Maßnahmen. Abgeschlossen wurde in diesem Jahr mit rund 90.000 Euro die vor zwei Jahren begonnene Sanierung der Hausanschlüsse an der B 47 in Elmshausen, die mit Gesamtkosten von 390.000 zu Buche schlug.

275.000 Euro sind in diesem Jahr für die im Rahmen der Eigenkontrollverordnung geplanten punktuellen Schadens- beseitigungen im Kanalnetz vorgesehen. Diese Arbeiten erfolgen jeweils in geschlossener Bauweise.

Nach der Knodener Straße ist in diesem Jahr noch eine Sanierungsmaßnahme in der Bangertsgasse in Reichenbach geplant. Sie ist mit Kosten in Höhe von 120.000 Euro angesetzt.