Bensheim

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Sanierung Schachtabdeckung

Die nachfolgenden Bilder zeigen die Sanierung einer Schachtabdeckung mit einer Kreisrundasphaltfräse in der Schwanheimer Straße im April 2015.

 

Straßenbaumaßnahmen ab Mai

Nachdem der Haushaltsplan der Stadt für 2015 genehmigt wurde, können ab Mai im Stadtgebiet sowie im Stadtteil Zell verschiedene Maßnahmen im Rahmen des Straßenerhaltungsprogrammes  beginnen. Ausgeführt werden die Arbeiten im Auftrag der Stadt Bensheim vom Zweckverband KMB.

Ab Anfang Mai ist die Erneuerung der Fahrbahndecke in der Ampèrestraße geplant. Dabei geht es um den Abschnitt zwischen der Rudolf-Diesel-Straße und dem Aral Autohof. Die Bauzeit für diese Maßnahme, die auch eine punktuelle Rinnensanierung beinhaltet, wird etwa drei Wochen betragen. In dieser Zeit ist eine halbseitige Sperrung der Straße vorgesehen, so dass ein Einbahnstraßenverkehr von der B 47 in Richtung Robert-Bosch-Straße möglich sein wird.

Ebenfalls in der ersten Mai-Hälfte soll mit der Deckenerneuerung auf dem Berliner Ring zwischen Kreisel Schwanheimer Straße und Robert-Bosch-Straße begonnen werden. Hier geht es zunächst um die Sanierung der Rinnen, die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden. Ab Ende Mai/Anfang Juni geht es dann an die Fahrbahndecke.

Da in diesem Abschnitt des Berliner Rings drei Fahrspuren vorhanden sind und jede Fahrspur in einem Arbeitsschritt gebaut wird, kann der Verkehr während der Bauphase auf den jeweils zwei verbleibenden Fahrspuren abgewickelt werden. Insgesamt ist eine Bauzeit von vier Wochen vorgesehen.

Etwa ab Mitte August wird auf der K 58 im Bereich des Ortsausgangs von Zell (Friedhof) die Fahrbahndecke erneuert. Da innerhalb der Maßnahme kurzzeitig eine Vollsperrung der K 58 in diesem Bereich erforderlich ist, wurden die Bauarbeiten in die Sommerferien gelegt.

Während die Fräsarbeiten an der Fahrbahndecke noch unter Verkehr möglich sind, ist für den Deckeneinbau eine Vollsperrung notwendig, die etwa vier bis fünf Tage dauern wird. In dieser Zeit ist geplant, den Verkehr über Wilmshausen-Gronau beziehungsweise umgekehrt umzuleiten.

Neugasse soll standortgerechte Pyramiden-Hainbuchen erhalten

Baumpflanzungen prägen das Stadtbild von Bensheim, tragen wesentlich zu dessen Verschönerung, zur Steigerung des menschlichen Wohlbefindens und zur allgemeinen Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. Wegen ihres positiven Einflusses auf das Mikroklima des oft stark versiegelten innerstädtischen Raumes haben Bäume einen hohen Stellenwert im Hinblick auf die Stadtökologie. Sie zu erhalten, zu pflegen und durch Neupflanzungen zu ergänzen ist in vielen Bereichen der Stadt erklärtes Anliegen des städtisschen Bauhofes.

Aber nicht jeder Baum ist aufgrund seines Wurzelwachstums und seiner Größe als Innenstadtbaum geeignet. Manchmal zeigt sich dies so richtig erst nach Jahren. Passen Standort und Baum aufgrund des Wachstums nicht mehr zusammen, kommt es zu Schäden im Umfeld, aber auch die Entwicklung des Baumes wird beeinträchtigt. Ein Beispiel hierfür ist die Neugasse, im Bereich zwischen der Aulstraße und dem Mohacs-Platz.

Schon in den vergangenen Jahren kam es hier durch das starke Wurzelwachstum der Bäume zu einer Vielzahl von Schäden. Das Pflaster im Umfeld der Bäume musste immer wieder reguliert und ausgebessert werden, selbst in das Wurzelwerk des Baumes musste eingegriffen werden. Aufgrund der dennoch  fortschreitenden und teils erheblichen Pflasterschäden wurde jetzt der Beschluss gefasst, die vorhandenen breitkronigen Bäume durch standortgerechtere Straßenbäume zu ersetzen.

Für die Neupflanzung werden die gleichen Bäume wie in der erst vor wenigen Jahren sanierten Neugasse / Aulstraße verwendet. Die dort gepflanzten Pyramiden-Hainbuchen zeichnen sich durch einen schlanken, säulenartigen Wuchs aus und haben sich auch an anderen, vergleichbaren Standorten bereits gut bewährt. Durch die schmalen Baumkronen gelangt wieder mehr Licht in den Straßenraum und in die angrenzenden Gebäude.

Um den neuen Bäumen optimale Lebensbedingungen zu schaffen und die Schäden durch allzu ausuferndes Wurzelwachstum für die Zukunft auszuschließen, werden die Baumstandorte komplett neu hergestellt. Das anstehende Erdreich wird ausgebaut und durch ein spezielles Baumsubstrat ersetzt. Durch die Schaffung eines optimalen Umfelds kann das Wurzelwachstum gezielt gelenkt werden. Pflasterschäden durch unkontrolliertes Wurzelwachstum sollten damit der Vergangenheit angehören.

Die Fällung der drei vorhandenen Bäume erfolgt Ende Januar durch den Bauhof des KMB Für die Arbeiten sind etwa zwei Tage veranschlagt. Direkt im Anschluss werden dann in der ersten Februarhälfte alle notwendigen Erd- und Pflasterarbeiten durch eine Tiefbaufirma ausgeführt. Hierfür muss die Neugasse im besagten Bereich für den Pkw-Verkehr gesperrt werden. Die Neupflanzung der Bäume erfolgt anschließend durch den Bauhof.

Umweltmobil – 29.01.2015

Am Donnerstag, den 29.01.2015 kommt das Umweltmobil nach Bensheim.

UHRZEIT STANDPUNKT UMWELTMOBIL
13.30 – 14.00 Uhr Gronau, Am Römer 2 (hinter dem alten Rathaus)
14.30 – 15.00 Uhr Zell, Freizeitanlage Hambacher Weg
15.30 – 17.15 Uhr Bensheim-Süd, Parkplatz Friedhofstraße / Röderweg
17.45 – 18.15 Uhr Schönberg / Wilmshausen Dorfgemeinschaftshaus, Nibelungenstraße 308

Zu den in Frage kommenden Sonderabfällen gehören beispielsweise Alt-Medikamente, Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sind kein gefährlicher Abfall. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Farben sich in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o.ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen

Gibt der Bauhofservice des KMB gerne Auskunft.
Telefon 06251/176990

Umweltmobil – 10.12.2014

Das Umweltmobil kommt am Mittwoch, den 10.12.2014 nach Bensheim.

Die Abgabe des Sondermülls, der nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden darf, ist an folgenden Stationen möglich:

UHRZEIT STANDPUNKT UMWELTMOBIL
14.30 – 15.30 Uhr Fehlheim, zwischen Feuerwehr und Sparkasse, Schulstraße / Festplatz
16.00 – 18.00 Uhr hinterer Parkplatz Karl-Kübel-Schule (Kaufmännische Schulen)
Zufahrt über Straße “An der Riedwiese”, gegenüber Luxor-Kino

Zu den in Frage kommenden Sonderabfällen gehören beispielsweise Alt-Medikamente, Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sind kein gefährlicher Abfall. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Farben sich in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o.ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen

Gibt der Bauhofservice des KMB gerne Auskunft.
Telefon 06251/176990

Umweltmobil – 06.11.2014

Wie der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße – Bereich Bauhofservice mitteilt, kommt am Donnerstag, 06.11.2014 das Umweltmobil nach Bensheim.

Die Abgabe des Sondermülls, der nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden darf, ist an folgenden Stationen möglich:

UHRZEIT STANDPUNKT UMWELTMOBIL
12.00 – 13.30 Uhr Bensheim, Parkplatz Baßmannweg (Firma Thermoplastik), K.-Adenauer-Straße
14.00 – 15.45 Uhr Parkplatz Badesee, Berliner Ring
16.15 – 17.15 Uhr Auerbach, Parkplatz Fürstenlager, Bachgasse

Zu den in Frage kommenden Sonderabfällen gehören beispielsweise Alt-Medikamente, Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sind kein gefährlicher Abfall. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Farben sich in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o.ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen

Gibt der Bauhofservice des KMB gerne Auskunft.
Telefon 06251/176990

Umweltmobil – 21.08.2014

Am Donnerstag, den 21.08.2014, kommt das Umweltmobil nach Bensheim.

Die Abgabe des Sondermülls, der nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden darf, ist an folgenden Stationen möglich:

UHRZEIT STANDPUNKT UMWELTMOBIL
13.30 – 14.00 Uhr Gronau, Am Römer 2 (hinter dem alten Rathaus)
14.30 – 15.00 Uhr Zell, Freizeitanlage Hambacher Weg
15.30 – 17.15 Uhr Bensheim-Süd, Parkplatz Friedhofstraße / Röderweg
17.45 – 18.15 Uhr Schönberg / Wilmshausen Dorfgemeinschaftshaus, Nibelungenstraße 308

Zu den in Frage kommenden Sonderabfällen gehören beispielsweise Alt-Medikamente, Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sind kein gefährlicher Abfall. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Farben sich in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o.ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen

Gibt der Bauhofservice des KMB gerne Auskunft.
Telefon 06251/176990

Umweltmobil – 25.06.2014

Das Umweltmobil kommt am Mittwoch, den 25.06.2014 nach Bensheim.

Die Abgabe des Sondermülls, der nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden darf, ist an folgenden Stationen möglich:

UHRZEIT STANDPUNKT UMWELTMOBIL
14.30 – 15.30 Uhr Fehlheim, zwischen Feuerwehr und Sparkasse, Schulstraße / Festplatz
16.00 – 18.00 Uhr hinterer Parkplatz Karl-Kübel-Schule (Kaufmännische Schulen)
Zufahrt über Straße “An der Riedwiese”, gegenüber Luxor-Kino

Zu den in Frage kommenden Sonderabfällen gehören beispielsweise Alt-Medikamente, Lacke, Verdünner, Imprägnier-, Holz- und Rostschutzmittel, ölverschmutzte Betriebsmittel, Kosmetika, Spraydosen, Leim- und Klebemittel, Spachtelmasse, Foto- und Laborchemikalien, Haushalts- und WC-Reiniger, Kalkentferner, Lösungsmittel, Pinselreiniger, Pflanzen- und Insektenschutzmittel, Düngemittel, Säuren und Laugen, Altbatterien (keine Autobatterien), Bremsflüssigkeit, Quecksilberthermometer/ -schalter und PCB-haltige Lampenkondensatoren (nur Privatlieferungen).

Dispersionsfarben, Kleber und Leime auf Wasserbasis sind kein gefährlicher Abfall. Sie sind zusammen mit dem Hausabfall (grauer Restabfallbehälter) zu entsorgen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Farben sich in festem Materialzustand befinden. Flüssige und pastöse Farbenreste sind durch Verrühren mit Bindemittel (Zement-, Gipsreste, Sägemehl, feiner Sand o.ä.) vor Eingabe in den Restabfallbehälter zu verfestigen.

Bei Fragen zur Einsammlung von Sondermüll-Kleinmengen

Gibt der Bauhofservice des KMB gerne Auskunft.
Telefon 06251/176990

Westtangente wird im April freigegeben

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 20.03.2014 von Redaktionsmitglied Dirk Rosenberger

Westtangente freigegeben

Westtangente freigegeben

BENSHEIM. Der Eröffnungstermin steht: Am 11. April wird um 17 Uhr der dritte und letzte Bauabschnitt der Westtangente freigegeben. Die Lücke zwischen Schwanheimer Straße und verlängerter Saarstraße – immerhin eine Strecke von 1,5 Kilometern – konnte zügig geschlossen werden. Knapp ein Jahr dauerten die Arbeiten.

„Gefühlt sind wir schon seit dem Spätherbst fertig“, meint KMB-Geschäftsführer Frank Daum. Er spielte damit auf die schnelle Abwicklung des Vorhabens an. Dass die Umfahrung erst im Frühjahr ihrer Bestimmung übergeben wird, ist einzig dem alten Neckarbett geschuldet, das von der Trasse gequert wird. Um den Untergrund zu stabilisieren, wurden in diesem Bereich Tausende von Rüttelstopfsäulen in den Boden gerammt. Diese wiederum mussten sich erst mal setzen, was ein paar Monate gedauert hat.

Markierungen fehlen noch

„Über den Winter ist alles abgeklungen, so dass wir mittlerweile die oberste Deckschicht aufbringen konnten“, sagt Daum. Straßenschilder stehen bereits, begrünt wurde ebenfalls. Einzig die Fahrbahnmarkierung fehlt. Das soll in der nächsten Woche erledigt werden. Anfang April gibt es einen Ortstermin mit der zuständigen Baufirma, ab dem 11. April kann der Verkehr dann rollen.

Erster Stadtrat Helmut Sachwitz, zugleich Verbandsvorsteher des KMB, lobt die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Zwischen Projektstart und Eröffnung des Hessentags blieb wenig Spielraum. Ursprünglich sei er nicht davon ausgegangen, bis zum Landesfest den dritten Bauabschnitt umsetzen zu können, so Sachwitz. Doch dann ging es flott voran. Im Mai 2012 wurden die Trassenvarianten untersucht, im Dezember in der Stadtverordnetenversammlung ein Grundsatzbeschluss gefasst. Ein paar Monate später rollten die Bagger.

Der Erste Stadtrat dankte der Verkehrsbehörde Hessen Mobil, die besonders in der Frage der Fördermittelvergabe Entgegenkommen gezeigt habe. Die Stadt kann ab April ein Projekt final abhaken, das seine Anfänge in den 90er Jahren hat. Schon damals wurde über eine Umgehungsstraße diskutiert, um den Berliner Ring zu entlasten. Über zwei Jahrzehnte später wird aus den Plänen, die mehrfach geändert wurden, Realität.

Weil sich der Winter ausgesprochen handzahm präsentierte, hielten sich auch die Unwägbarkeiten bei den anderen Baustellen im Stadtgebiet in Grenzen. Im Doppelkreisel auf dem Berliner Ring läuft es seit Ende des Jahres rund. „Es finden jetzt noch Feinarbeiten statt“, betont Daum.

Bis Ende der Woche wird der Asphalt auf der Schwanheimer Straße vom Kreisel bis zur Autobahnbrücke erneuert. Nächste Woche sind Fahrbahnmarkierungen und Schilder an der Reihe, so dass Ende März die Baustelle Geschichte sein dürfte. Lediglich die Gestaltung der beiden Rondelle wird erst im Herbst umgesetzt.

Sachwitz und Daum verweisen auf den Rahmenterminplan, der für alle Vorhaben im Mai 2013 erstellt wurde und auf der Homepage des KMB abgerufen werden kann. „Wir liegen bei allen Maßnahmen im Zeitplan. Wenn es irgendwo eng wurde, konnte erfolgreich gegengesteuert werden“, erklärt der Erste Stadtrat.

Zeit und Geld gespart

Dabei konnte nicht nur Zeit, sondern auch Geld gespart werden. Die Doppel-Kreisel kosteten 400.000 Euro weniger als veranschlagt. Sachwitz führt das auch auf die gute Kooperation mit Rewe und Obi zurück. Die Verantwortlichen beider Fachmärkte waren in die Planungen eingebunden und hatten eigene Vorschläge eingebracht. „Da wurde nicht gejammert, sondern perspektivisch gedacht“, freut sich der Baudezernent.

Einen Schlussstrich sollten demnächst auch die Auerbacher Geschäftsleute entlang der Einkaufsmeile unter ihre persönliche Leidenszeit ziehen können. Frank Daum kündigt das Ende der B3-Sanierung und der Neugestaltung im Ortskern an. Gegen Ende der zweiten Mai-Woche, damit spätestens am 16. Mai, will man mit den Arbeiten durch sein. Auch hier legen Geschäftsführer und Verbandsvorsteher Wert darauf, dass man dem Zeitplan nicht interherhinke. 13 Monate seien eingeplant gewesen, im April 2013 fiel der Startschuss. Verzögerungen, die es am Anfang gab, konnten ausgeglichen werden.

 

Drei Projekte für knapp zehn Millionen Euro

 

  • 9,9 Millionen Euro

    Durch die drei Straßenbauprojekte sind für die Stadt Bensheim Vermögenswerte in dieser Höhe geschaffen worden.

  • 4,9 Millionen Euro

    Auf diese Summe beläuft sich der Finanzierungsanteil der Stadt Bensheim insgesamt.

  • 2,24 Millionen Euro

    So viel kostet der Ausbau der B3 im Bereich der Auerbacher Einkaufsmeile. Die Stadt ist mit 1,06 Millionen Euro im Boot, der Rest setzt sich aus Zuschüssen, Straßenbeiträgen der Anlieger und dem Anteil des Bunds zusammen.

  • 2,72 Millionen Euro

    Der Doppelkreisel an der Kreuzung Berliner Ring/Schwanheimer Straße schlägt mit dieser Summe zu Buche. Eigenanteil der Stadt: 1,54 Millionen Euro.

  • 4,91 Millionen Euro

    Die Gesamtkosten einschließlich Grundstückskäufen für den dritten Bauabschnitt Westtangente. Bei der Stadt bleiben 2,3 Millionen hängen.

Letzter Abschnitt Westtangente

Land beteiligt sich mit 2,6 Millionen Euro

Letzter Abschnitt Westtangente

Letzter Abschnitt Westtangente

Von einer „Win-win-Situation“ und insgesamt „nur positiven Aspekten“ sprach Günther Hermann vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und Erster Stadtrat und Baudezernent Helmut Sachwitz verwies auf die „auch ökologisch sinnvolle Lösung“. Bei der offiziellen Übergabe des Zuwendungsbescheides vom Land Hessen für den letzten Bauabschnitt der Bensheimer Westumgehung, an der auch Verkehrsdezernent Adil Oyan teilnahm, sorgte der kalte Novemberwind am Freitagmorgen zwar für weniger angenehme Rahmenbedingungen, doch inhaltlich war es für die Stadt Bensheim ein ausgesprochen positiver Außentermin.

Bautechnisch erscheint der Lückenschluss der Westtangente von der Schwanheimer Straße bis zur Anbindung an das Brückenbauwerk der verlängerten Saarstraße zwar nahezu abgeschlossen, dennoch gab es erst jetzt die offizielle Bestätigung, dass sich das Land Hessen mit einer Zuwendung in Höhe von 2,6 Millionen Euro an dieser 4,91 Millionen Euro teuren Verkehrsinfrastrukturmaßnahme beteiligt. Möglich machte das ein sogenannter Null-Bescheid, aufgrund dessen  Anfang Mai dieses Jahres der ersten Spatenstich als offizieller Baubeginn des Projektes erfolgen konnte. Das war notwendig, um mit der Maßnahme rechtzeitig vor dem Hessentag im Juni 2014 fertig zu sein. Eine Vorgabe, die augenscheinlich erreicht wird.

Laut Günther Hermann, Abteilungsleiter Straße, Verkehrs- und Bauwesen im Hessischen Wirtschaftsministerium, handelt es sich bei den 2,6 Millionen Euro um die größte Landeszuwendung innerhalb der Gesamtmaßnahme. Das Projekt werde allerdings auch als besonders sinnvolle Maßnahme angesehen, denn sie entlaste Anwohner in der Weststadt und führe dazu, dass der Autoverkehr nicht länger in Staus festgehalten werde. Auch umwelttechnisch sei dieser Lückenschluss durch den damit verbundenen Rückbau der Straße An der Hartbrücke zu begrüßen.

Das bestätigte auch Erster Stadtrat Sachwitz. Er verwies darauf, dass die über die Hartbrücke geführte ursprüngliche Lösung für diesen letzten Abschnitt der Westtangente für die Stadt rund 2,9 Millionen Euro teurer geworden wäre.

Generell zeichne sich das Bauprojekt durch eine hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten aus, nannte der Baudezernent neben dem Land und Hessen Mobil auch den ausführenden Zweckverband KMB und die Baufirmen, die sehr gut gearbeitet hätten. Ursprünglich sei der Lückenschluss erst viel später vorgesehen gewesen, doch dank des Hessentages sei eine schnellere Realisierung und zusätzlich eine höhere Förderquote möglich geworden.

Auch für Bürgermeister Thorsten Herrmann, der am Freitag leider verhindert war, ist der letzte Bauabschnitt der Westtangente der gelungene Abschluss einer für die Stadt wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahme. Das letzte Teilstück für die schon lange geplante Westumgehung der Stadt Bensheim sei eines der großen Hessentagsprojekte. Mit der finanziellen Beteiligung signalisiere das Land Hessen, dass die infrastrukturelle Verbesserung einer Kommune als wichtiger Nebeneffekt des Landesfestes auch für Wiesbaden von großer Bedeutung sei.