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Biblis: Grundhafte Erneuerung der Korngasse

Biblis: Grundhafte Erneuerung der Korngasse

Straßen-, Kanal- und Tiefbauarbeiten starten ab dem 20. Juli 2020

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) wird ab dem 20. Juli bis voraussichtlich Jahresende die grundhafte Erneuerung der Korngasse zwischen Heinrichstraße und Darmstädter Straße durchführen. Die Maßnahmen umfassen Straßen-, Kanal- und Tiefbauarbeiten, die in fünf Bauabschnitten jeweils unter Vollsperrung erfolgen:

Zunächst wird die Korngasse zwischen Heinrichstraße und Friedhofstraße gesperrt, um die Kanal-Hausanschlüsse und den Hauptkanal im Stichweg zu erneuern. Diese Arbeiten dauern etwa zwei bis drei Wochen. Anschließend folgt die Erneuerung des Abwassersammlers und der Kanal-Hausanschlüsse zwischen Friedhofstraße und Darmstädter Straße.

Sobald die Kanalarbeiten abgeschlossen sind, wird die vom KMB beauftragte Fachfirma Straße und Gehwege der Korngasse erneuern: Zunächst wird die Fahrbahn zwischen Heinrichstraße und Friedhofstraße neu asphaltiert, anschließend zwischen Friedhofstraße und Darmstädter Straße. Die Universalverbundpflaster der Gehwege werden durch Betonrechteckpflaster ersetzt.

Der KMB hat die Anwohner in drei Schreiben über die geplanten Maßnahmen und Bauabschnitte informiert und bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Sollte es darüber hinaus Rückfragen geben, stehen seitens des KMB Herr Mucha vom Straßenbau (06251/1096-67) und Herr Neumann vom Kanalbau (06251/1096-37) gerne zur Verfügung.

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) betreut die Gemeinde Biblis in allen Angelegenheiten des Straßen- und Ingenieurbaus sowie der Abwasserbeseitigung. Im gesamten Verbandsgebiet ist der KMB für ein Straßennetz von rund 300 km und ein Kanalnetz von rund 460 km verantwortlich.

Kanalbau in der Weyrichstraße in Bensheim-Schwanheim

Kanalbau in der Weyrichstraße in Bensheim-Schwanheim

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) wird vom 29. Juni bis ca. 31. Juli 2020 im Bereich der Eckausrundung der Weyrichstraße (Dorfgemeinschaftshaus) einen ca. sieben Meter langen Verbindungskanal verlegen. Turnusmäßige Überprüfungen des Kanalnetzes haben ergeben, dass diese Maßnahme erforderlich ist. Für die Kanalbauarbeiten muss der Straßenabschnitt zwischen den Hausnummern 24 bis 34 voll gesperrt werden.

Die Weyrichstraße bleibt während dieser Arbeiten als Sackgasse ausgeschildert. Die Zufahrt zu den Grundstücken zwischen Rohrheimer Straße und dem Dorfgemeinschaftshaus erfolgt über die Olmützer Straße. Die Anwohner der nördlichen Stichstraße werden gebeten, den Parkplatz gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus als Abstellmöglichkeit für ihre Fahrzeuge während der Sperrung zu nutzen.

Der KMB betreut im Verbandsgebiet ein Kanalnetz von über 450 km. Seit 1964 ist er im Auftrag der Stadt Bensheim für die Abwasserbeseitigung und den Kanalbetrieb verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die turnusmäßige Kontrolle des Kanalnetzes sowie die Planung und Umsetzung erforderlicher Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Für die während der Arbeiten entstehenden unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet der KMB im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Herr Neumann vom KMB, Tel. 06251 / 1096-37, gerne zur Verfügung.

Kanal und Wasserleitungen in Einhausen werden erneuert

In dieser Woche hat der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße mit umfangreichen Kanalbauarbeiten im südöstlichen Gemeindegebiete von Einhausen begonnen. In den Straßen In der Wolfshecke, Im Schafweg, Am Katzensee und Promenadenweg werden  insgesamt 360 Meter Abwasserkanal erneuert. Parallel dazu werden vom Wasserbeschaffungsverband Riedgruppe Ost etwa 240 Meter Trinkwasserleitung im Pormenadenweg und in der Straße Am Katzensee erneuert.

Hintergrund der Kanalbaumaßnahme ist die Vergrößerung des Querschnitts des vorhandenen Abwasserkanals von 250 beziehungsweise 300 mm Nennweite auf DN 500 beziehungsweise DN 800 Nennweite. So weit erforderlich werden die Kanalanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze ebenfalls erneuert. Gleiches gilt bei den Arbeiten an der Trinkwasserleitung für die Wasserhausanschlüsse.

Verbunden mit den Tiefbauarbeiten ist nach deren Abschluss der barrierefreie Umbau der Kreuzung Promenadenweg / Brunnengewann und die Erneuerung der Fahrbahnfläche im Promenadenweg und in der Straße Am Katzensee.

Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein werden, ist eine komplette Sperrung der betroffenen Straßen für den Durchgangsverkehr erforderlich. Im Promenadenweg zwischen Brunnengewann und Am Katzensee sowie in der Straße Am Katzensee erfolgt die Sperrung abschnittsweise.

Im Schafweg gilt das für den Bereich zwischen Waldstraße und Fliederweg und in der Straße In der Wolfshecke zwischen Waldstraße und Rosenweg. Der Verkehr wird über die umgebenden Straßen geleitet, die Zufahrt zu den Anwesen wird bis auf wenige Ausnahmen gewährleistet.

Begonnen wird mit den Arbeiten In der Wolfshecke, dann folgen Promenadenweg, Am Katzensee und Im Schafweg.

Mit einem Anschreiben wurden die Anlieger vom KMB bereits über die anstehenden Bauarbeiten informiert. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass im Vorfeld Einfriedungen und Außenwände der Gebäude von einem Gutachterbüro auf vorhandene Schäden untersucht wurden. Das ist Voraussetzung, um eventuelle, durch die Bauarbeiten entstandene neue Schäden feststellen und gegebenenfalls regulieren zu können. Allerdings wurde mit einer Baufirma eine erschütterungsarme Bauweise vereinbart, damit es erst gar nicht zu Bauschäden kommt.

Wilhelm-Euler-Straße teilweise gesperrt

Kanalbaumaßnahmen des KMB machen ab kommenden Montag (22.) eine Vollsperrung der Wilhelm-Euler-Straße im Abschnitt zwischen Heidelberger Straße und Jakobsweg erforderlich. Die Arbeiten dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember an.

In dieser Zeit wird der auf der Heidelberger Straße von Süden kommende Verkehr über die Friedhofstraße ins Hemsbergviertel umgeleitet. Für den aus Norden kommenden Verkehr erfolgt die Umleitung über die Limes- und Römerstraße. In der Wilhelm-Euler-Straße wird der von Osten kommende Verkehr über Jakobsweg und Limesstraße umgeleitet.

Abwasserreinigung durch den KMB: Sicherer und störungsfreier Betrieb gewährleistet

(13.12.11). Die Reinigung des Schmutzwassers ist beim Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) in den besten Händen. Das hat der kommunale Dienstleister, der für Bensheim, Lautertal und Einhausen täglich rund 12 Millionen Liter Abwasser reinigt, auch schriftlich.

Abwasserreinigung durch den KMB:  Sicherer und störungsfreier Betrieb gewährleistet

Abwasserreinigung durch den KMB:
Sicherer und störungsfreier Betrieb gewährleistet

Bereits zum zweiten Mal hat der Verband sein Sicherheitsmanagement durch die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) mit Erfolg überprüfen lassen. Die „Bestätigung zum geprüften Technischen Sicherheitsmanagement TSM“ überreichte der Vorsitzende des DWA- Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, Diplom-Ingenieur Sven Lüthje jetzt an den KMB-Geschäftsführer Frank Daum.

Für Lüthje war es bereits der zweite Besuch in Bensheim. Im Juli 2006 war er mit der ersten Urkunde gekommen, nachdem der KMB als einer der ersten Verbände sich der Überprüfung durch die DWA unterzogen hatte. Fünf Jahre später war das Ergebnis wieder so positiv, nur die handelnden Personen hatten sich mit KMB-Geschäftsführer Daum, Verbandsvorsteher Helmut Sachwitz und Abwassermeister Daniel Zimmermann geändert. Lediglich Albert Lautenschläger als technischer Bereichsleiter war schon 2006 dabei.

Für Frank Daum war die erneute Überprüfung nach Ablauf der für fünf Jahre gültigen Zertifizierung keine Frage. „Der sichere und störungsfreie Betrieb unserer technischen Anlagen ist für den Schutz von Umwelt und Natur wichtig, aber auch für die Sicherheit unserer Mitarbeiter“, sieht der KMB-Geschäftsführer in der Überprüfung eine sehr gute Vorsorge.

Eine Einstellung, von der vor fünf Jahren noch nicht so viele überzeugt waren, erinnert sich Sven Lüthje. Damals war die KMB erst der dritte Verband, der im Bereich der für die drei Bundesländer zuständigen DWA die Prüfung mit Erfolg absolviert hatte. Das hat sich inzwischen positiv verändert, denn die konstruktive und systematische Untersuchung des Sicherheitsmanagements hat auch für die politisch Verantwortlichen nicht erst seit Bad Reichenhall oder Duisburg an Bedeutung gewonnen.

Darauf macht auch Verbandsvorsteher Helmut Sachwitz aufmerksam. Die Überprüfung diene zum einen der Optimierung und Verbesserung von Systemen und zum anderen sei auf der Basis von festgelegten Standards der Vergleich mit anderen Anlagen möglich. Ein Vergleich, den die KMB nicht scheuen müsse. Als Verband schulde man es aber auch den politischen Gremien, dass sie wissen, auf welchem Level man sich befinde, sieht Sachwitz in der Überprüfung auch eine wichtige Informationsquelle, wo Verbesserungen möglich sind.

Dass der Zweckverband die Sicherheitsstandards im Bereich der Abwasserbeseitigung erfüllt und der sichere und störungsfreie Betrieb der technischen Anlagen gewährleistet ist, sieht Daum vor allem als Verdienst der verantwortlichen Mitarbeiter. Dank sagte er insbesondere dem technischen Betriebsleiter Daniel Zimmerman und dem Leiter des Geschäftsbereiches Planung, Bau und Kanalbetrieb, Albert Lautenschläger, die er als „exzellente Mitarbeiter“ bezeichnete.

Die Überprüfung des Technischen Sicherheitsmanagements bei der KMB bezieht sich sowohl auf die personelle und organisatorische Qualifikation als auch auf die technischen Anlagen, zu denen 300 Kilometer Kanal, über 40 Regenbecken, Pumpwerke und Regenüberläufe sowie drei Kläranlagen gehören. Ausgelegt sind die Anlagen für das Abwasser von bis zu 90 000 Einwohnern.

 

Hintergrund:

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) setzt sich intensiv für die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasser- und Abfallwirtschaft ein. Als technich-wissenschaftliche Vereinigung befasst sie sich mit allen Fragen, die die Abwasserbeseitigung, den Gewässer-, Grundwasser- und Bodenschutz sowie die Abfallwirtschaft als auch den Wasserbau betreffen. Im Mittelpunkt stehen dabei das technische Regelwerk der DWA sowie die berufliche Bildung. Einheitliche technische Regeln leisten einen wesentlichen Beitrag zum wirksamen und wirtschaftlichen Schutz von Umwelt sowie zur Qualitätssicherung. Die rund 14.000 Mitglieder repräsentieren die Fachleute und Führungskräfte aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden und Unternehmen. (kmb)