Einhausen

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Infektionsschutz: Feuerwehr kann Weihnachtsbäume nicht abholen – „Müssen die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren sicherstellen“

Presseinformation der Stadt Bensheim:

Noch stehen die meisten Weihnachtsbäume nicht in den Wohnzimmern, da geht es schon wieder um deren Abholung: Die liegt im kommenden Januar in der Verantwortung der Baumbesitzer selbst.

Üblicherweise übernehmen das die Bensheimer Jugendfeuerwehren. Nach reiflicher Überlegung und intensiver Abwägung haben die Feuerwehren in enger Abstimmung mit dem Krisenstab der Stadt entschieden, dass die Abholung in diesem Jahr nicht erfolgen kann. „Wir können die Aktion in der aktuellen Lage zum Schutz unserer Mitglieder leider nicht durchführen“, bitten die Feuerwehren um Verständnis. Außer von den Jugendfeuerwehren wird die Aktion auch immer von einem großen Kreis der Einsatzkräfte unterstützt: „Wir müssen vor allem die Einsatzfähigkeit sicherstellen, das hat oberste Priorität“, betonen die Feuerwehren.

Die jährliche Sammelaktion war eine klassische win-win-Situation: Die Jugendfeuerwehren haben Spenden für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhalten und die Bensheimerinnen und Bensheimer konnten sich darauf verlassen, dass der Weihnachtsbaum pünktlich abgeholt und fachmännisch entsorgt wird. Der logistische Aufwand, der dahinter steckte, war enorm.

Die Stadt appelliert daher dringend an alle Bensheimerinnen und Bensheimer, sich selbst um die Entsorgung der Weihnachtsbäume zu kümmern, zwei Möglichkeiten: Klein schneiden und über die Biotonne entsorgen oder die Abgabe zu den normalen Öffnungszeiten am Wertstoffhof.

„Hoffen wir darauf, dass auch diese Aktion 2022 wieder wie gewohnt stattfinden kann“, schreiben die Feuerwehren und alle an der Aktion beteiligten Vereine abschließend.

 

Schließzeiten der Geschäftsstelle und des Bauhofs

Die Geschäftsstelle des Zweckverbandes Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (Am Schlachthof 4, Bensheim) sowie die Verwaltung des Bauhofservice (Röderweg 14, Bensheim) sind vom 24.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 geschlossen.

Für den Bereich Abwasserentsorgung ist in dringenden Fällen ein Notdienst erreichbar. Für Anwohner aus Bensheim, Einhausen und Lautertal gilt die Telefonnummer 06251 / 1096-0. Anwohner aus Biblis und Groß-Rohrheim erreichen den Notdienst unter 0172 / 6240244.

Ab dem 04.01.2021 ist der KMB wieder regulär telefonisch und per E-Mail erreichbar. Für Publikumsverkehr bleibt die Geschäftsstelle pandemiebedingt weiterhin geschlossen.

Einhausen: Kanalgrundreinigung durch den KMB

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) wird vom 12.10.2020 bis voraussichtlich 13.11.2020 die Kanäle in Einhausen von einer beauftragten Fachfirma reinigen lassen. Dabei ist ein Hochdruck-Spül- und Saugfahrzeug im Einsatz. Punktuell kann es durch die Arbeiten zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen.

Für eventuelle Beeinträchtigungen bittet der KMB im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Herr Größer vom KMB, Tel. 06251 / 1096-31, gerne zur Verfügung.

Der KMB betreut die Gemeinde Einhausen in allen Angelegenheiten der Abwasserbeseitigung und ist im gesamten Verbandsgebiet für ein Kanalnetz von rund 460 km verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die turnusmäßige Kontrolle des Kanalnetzes sowie die Planung und Umsetzung erforderlicher Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Einhausen: Kanalbauarbeiten des KMB am Wertstoffhof – Umleitungsbeschilderung beachten

Einhausen: Kanalbauarbeiten des KMB am Wertstoffhof – Umleitungsbeschilderung beachten

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) wird vom 13.08. bis voraussichtlich 31.08. Kanalbauarbeiten im Bereich der Zufahrt des Wertstoffhofes in Einhausen durchführen. In diesem Zeitraum ist der Wertstoffhof des ZAKB über das nördliche Zufahrtstor erreichbar. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Der KMB betreut die Gemeinde Einhausen in allen Angelegenheiten der Abwasserbeseitigung und ist im gesamten Verbandsgebiet für ein Kanalnetz von rund 460 km verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die turnusmäßige Kontrolle des Kanalnetzes sowie die Planung und Umsetzung erforderlicher Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Für eventuelle Beeinträchtigungen bittet der KMB im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Herr Neumann vom KMB, Tel. 06251 / 1096-37, gerne zur Verfügung.

Kanalsanierung von Juni – September 2017 im Verbandsgebiet des KMB

Der KMB als Abwasserbeseitigungspflichtiger führt nach den gesetzlichen Vorgaben jedes Jahr Kanalsanierungen durch. Wenn der Kanal von seinem Durchmesser genug Abwasser ableiten kann, wird versucht dies in geschlossener Bauweise durchzuführen. Dies erfolgt bei Kanalhaltungen in der Regel mit einem Inlinerverfahren.

Bei diesem Verfahren wird ein in Harz getränkter Glasfaserschlauch mit Luft aufgestellt und mittels UV-Licht gehärtet. Nach der Härtung kann der Abwasserkanal am gleichen Tag seine Funktion wieder übernehmen. Dadurch ist die Belästigung der Anwohner und des Verkehrs auf ein Minimum reduziert.

Der KMB wird die Kanalsanierungen in den Monaten Juni bis September im Verbandsgebiet ausführen.

Aufgrund der hessischen Sommerferien werden in Teilbereichen Baumaßnahmen entsprechend angepasst. So ist vorgesehen in Lautertal-Beedenkirchen die Reichenbacher Straße außerhalb der Sommerferien zu sanieren. In Bensheim werden im Bereich Wormser Straße / Berliner Ring diese Arbeiten in den Sommerferien ausgeführt.

Die direkt betroffenen Anwohner erhalten mit entsprechendem Vorlauf (ca. 2 Tage) eine Information, an welchen Tagen die Maßnahme ausgeführt wird, um dann entsprechend mit dem Wasser für ca. 4-6 Stunden sparsam umzugehen.

In diesem Jahr werden nicht nur Inliner in den Dimensionen 200 bis 600 mm Durchmesser eingebaut, sondern auch Durchmesser bis 1300 mm. Dies ist auch eine logistische Herausforderung, weil entsprechend eine Wasserhaltung und das Equipment (z. B. ein Förderband) vorgehalten werden muss.

Die Anschlüsse an die Kanäle werden im Nachgang mittels Robotertechnik hergestellt.

Die ausführende Fachfirma wird von einem fachkundigen Ingenieurbüro mit zertifiziertem Kanalsanierungsberater betreut.

Sollten Sie Fragen haben, erreichen Sie den KMB unter der Telefonnummer 06251/10960.

 

Der KMB informiert: Der Starkregen und das Kanalsystem

Die häufigen lokalen Starkregen in den letzten Wochen und die daraus resultierenden Niederschlagsabflüsse überstiegen teilweise die Leistungsfähigkeit des Kanalsystems. Durch die Wassermassen war die Aufnahmekapazität der Kanäle kurzzeitig erschöpft und der Wasserpegel in den Kanalschächten erreichte die Oberkante der Straße. In der Folge konnte es zu Überflutungen durch Austritt von Kanalwasser an der Oberfläche oder bei fehlenden Sicherungssystemen zum Rückstau von Abwasser in Gebäudekellern kommen.

Der KMB als Abwasserbeseitigungspflichtiger trägt bereits heute durch kompetente Planung und den nachhaltigen Betrieb der Kanäle aktiv zum Schutz der Kanäle vor den Folgen durch Starkregen bei. Hierzu zählen insbesondere die Schaffung von Regenrückhalteräumen und die regelmäßige Inspektion, Wartung und Instandsetzung der Kanalisation.

Die Grundlage für die Dimensionierung der Kanäle bilden statistisch berechnete Regenmengen. Die Dimensionierung erfolgt unter der Berücksichtigung, dass auch vereinzelt ein Starkregen (sog. Bemessungsregen) aufgenommen werden kann, der statistisch jedoch ungefähr nur alle drei bis fünf Jahre auftritt.

In den letzten Jahren erfolgten zudem zahlreiche Investitionen in das Kanalnetz, um Schäden durch starke Regenfälle zu verringern.

Der Bau von Kanälen, die solche Wassermengen, wie sie in den letzten Wochen auftraten, vollständig ableiten können, ist jedoch wirtschaftlich nicht realisierbar. Die Kosten für die entsprechende Vergrößerung sämtlicher Kanäle müssten auf die Abwassergebühren umgelegt werden, obwohl es sich bei den Starkregen der vergangenen Wochen in der Regel um lokale Ereignisse handelt. Dies würde einerseits einen enormen Anstieg der Abwassergebühren für die Bürger und Unternehmen mit sich bringen, der nicht tragbar wäre. Andererseits ist im Stadtkern durch die dichte Bebauung und den mit Leitungen durchzogenen Straßen kaum Platz für weiteren Rückhalteraum.

Der Umgang mit Starkregen kann sich jedoch nicht allein auf die öffentlichen Entwässerungssysteme und die öffentlichen Vorsorgemaßnahmen beschränken.

Aus diesem Grund wird seitens des KMB auf Folgendes hingewiesen: Jeder Hausbesitzer ist für den Schutz seines Gebäudes gegen den Rückstau des Abwassers in Kellerräumen selbst verantwortlich. Hausbesitzer haften auch gegenüber ihren Mietern für so entstandene Schäden.

Ohne geeignete Rückstausicherung kann bei einer Überlastung der Kanalisation infolge von Starkregen der Gebäudekeller überschwemmt werden, was teils zu gravierenden Schäden am Gebäude führen kann.

Gegen den Rückstau gibt es mehrere Lösungsansätze. Diese finden Sie unter anderem auf der Homepage des KMB unter https://kmb-bensheim.de/rueckstau-aus-kanalsystem/.

Grundsätzlich sollte man sich bei allen Maßnahmen von einem Fachmann beraten lassen. Architekten oder Sanitärinstallateure helfen gerne weiter, wenn es um die optimale – und rechtlich geforderte – Planung der Hausentwässerung geht.

Aber auch die beste Planung und Ausführung hilft nicht viel, wenn die installierten Anlagen nicht regelmäßig durch Fachkundige gewartet werden. Für Abwasserhebeanlagen und Rückstauverschlüsse gibt es je nach Ausführung empfohlene bzw. vorgeschriebene Wartungsintervalle von einem bis zu einem halben Jahr.

Die genauen technischen Bestimmungen für Entwässerungsanlagen auf Grundstücken und in Gebäuden sind nachzulesen in der DIN 1986.

Bei Missachtung der technischen Bestimmungen schränken Versicherungen Entschädigungen ein oder lehnen sie sogar ab. Schadenersatzansprüche gegenüber Kommunen sind in aller Regel ausgeschlossen, da der Rückstau in Misch- und Abwasserkanälen planmäßig vorgesehen ist.

Gern steht auch der KMB im Bedarfsfall beratend zur Seite. Als fachkundige Ansprechpartner stehen Ihnen die Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Stadtentwässerung und Kanalbetrieb Herr Mischler (Tel.: 06251 / 1096-16, Email: juergen.mischler@kmb-bensheim.de) und Herr Wondrak (Tel.: 06251 / 1096-19, Email: wolfgang.wondrak@kmb-bensheim.de) zur Verfügung.

 

Verstopfte Kanalanschlüsse

Der KMB informiert:

Der KMB als Abwasserbeseitigungspflichtiger stellt in letzter Zeit vermehrt fest, dass sich Meldungen von Grundstückseigentümern zu Kanalverstopfungen häufen.

Die Meldungen gehen beim KMB in der Regel jedoch erst ein, nachdem der Betroffene eine Fremdfirma zur Beseitigung der Verstopfung beauftragt hat und es nun um Regelungen der Kostenübernahme geht. Dies führt dann meist zu Diskussionen, nicht zuletzt auch wegen der Ursache der Verstopfung.

In den Verbandskommunen Bensheim, Lautertal und Einhausen ist nach der geltenden Entwässerungssatzung der KMB im öffentlichen Bereich bis zur Grundstücksgrenze verantwortlich für die Abwasseranlage.

Der KMB empfiehlt daher den Grundstückseigentümern in seinem Verbandsgebiet bei Feststellung einer Verstopfung zunächst den KMB zu informieren. Dieser veranlasst dann in Abstimmung mit dem Betroffenen eine Kanalinspektion und Ortung des Schadens durch ausgewählte Fachfirmen.

Die zertifizierten Kanalsanierungsberater des KMB werten anschließend die Ergebnisse der Kanalinspektion aus und schlagen eine technisch saubere Lösung zur Beseitigung der Verstopfung vor. In einigen Fällen ist eine Beseitigung der Verstopfung auch in geschlossener Bauweise möglich, so dass ein Aufgraben vermieden werden kann.

Stellt sich heraus, dass die Verstopfung im öffentlichen Bereich ist, trägt der KMB gemäß Entwässerungssatzung auch die Kosten für deren Beseitigung.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie den KMB an oder schreiben eine Email an info@kmb-bensheim.de

Der KMB ist im Notfall auch täglich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06251 / 10960 erreichbar.

Anlieferung des Steges über die Weschnitz in Einhausen

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße wurde von der Gemeinde Einhausen mit der Planung und baulichen Umsetzung der Erneuerung des Steges über die Weschnitz beauftragt.

Die alte Holzbrücke musste aufgrund irreparabler Schäden im Bereich tragender Bauteile durch Pilzbefall ersetzt werden. Die neue Brücke wird jetzt als komplettes Bauteil per Schwertransport angeliefert.

Die Anlieferung und Montage der neuen Fußgängerbrücke über die Weschnitz erfolgt am Freitag, den 27.11.2015.

Aufgrund der Straßenbaumaßnahme in der Jägersburger Straße ist die direkte Zufahrt zum Einbauort in der Großen Teilung derzeit nicht möglich. Geplant ist deshalb der Transport der Brücke über die folgende Route:

Vom Kreisel an der L3111 Mathildenstraße aus kommend über die K65 Industriestraße in die Carl-Benz-Straße. Danach über die Friedhofstraße, Martin-Niemöller-Straße, Odenwaldstraße, Kreuzung L3111 Jägersburger Straße / Hauptstraße in die Bibliser Straße zur Großen Teilung.

Die Brücke muss auf ihrem Transportweg mehrmals mit dem Kran umgesetzt werden. Die Kreuzung Jägersburger Straße / Odenwaldstraße wird von Hessen-Mobil extra für den Schwertransport aufgeschottert, damit die dortige Baustelle ungehindert gequert werden kann.

Je nachdem wie sich der Transport durch den Ort gestaltet, hat die Brücke um ca. 11:00h ihren Bestimmungsort an der Weschnitz erreicht und wird dort per Kran versetzt.

Die neue Brücke ist komplett als Bogenbrücke aus Aluminium gefertigt. Die Länge beträgt 25,00 m. Stahlfüllstäbe sorgen für Transparenz und ermöglichen den ungehinderten Blick auf die Weschnitz. Die Fundamente der alten Brücke wurden für den Neubau aufbereitet und wiederverwendet.

Während des Transports der Brücke werden die Beeinträchtigungen für den fließenden Verkehr so gering wie möglich gehalten. Für die auftretenden unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet der KMB um Verständnis.

Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen unser Mitarbeiter, Herr Scheffel, Tel. 06251 / 1096-64, E-Mail: peter.scheffel@kmb-bensheim.de, gerne zur Verfügung.