Beiträge

Bensheim: Verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Wilhelmstraße

Bensheim: Verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Wilhelmstraße

Um den Verkehr zu verlangsamen und somit die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird die Wilhelmstraße vor der Turnhalle der Heinrich-Metzendorf-Berufsschule und in Höhe der Einmündung in die Lindenstraße als verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet. Die Arbeiten finden in den Sommerferien vom 13.07. bis 14.08. statt und müssen unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Umleitung erfolgt im Süden über die Kirchbergstraße / Europa-Allee und im Norden über die Saarstraße.

Folgende Maßnahmen sind konkret geplant: Zunächst wird die vorhandene Asphaltdecke abgetragen, um anschließend Fahrbahn und Gehwege komplett in Pflasterbauweise herzustellen. Darüber hinaus wird die Bushaltestelle geh- und sehbehindertengerecht ausgebaut. Die Länge des Bauabschnitts beträgt ca. 60 Meter.

Während der Vollsperrung der Wilhelmstraße Ecke Lindenstraße entfallen auf der Buslinie 671 die Haltestellen Heinrich-Metzendorf-Schule und Richard-Strauss-Straße in beiden Fahrtrichtungen. Es wird um Beachtung der aktuellen Aushänge an den Haltestellen gebeten sowie auf die Fahrplanauskunft unter www.vrn.de verwiesen.

Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten bittet der KMB im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Herr Fischer (Tel. 06251/1096-62) vom KMB gerne zur Verfügung.

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) betreut die Stadt Bensheim in allen Angelegenheiten des Straßen- und Ingenieurbaus und ist im Verbandsgebiet für ein Straßennetz von rund 300 km verantwortlich. Hierzu gehört auch die Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen.

Bensheim-Auerbach: Neue Fahrbahndecken im Brückweg und der Schillerstraße

Bensheim-Auerbach: Neue Fahrbahndecken im Brückweg und der Schillerstraße

Die geringere Verkehrsbelastung in den Sommerferien nutzt der KMB für erforderliche Sanierungsmaßnahmen: Vom 06.07. bis 22.08. wird die Fahrbahndecke im Brückweg erneuert – in der Schillerstraße laufen die Arbeiten vom 27.08. bis 02.10.

Die Erneuerung der Deckschicht erfolgt in jeweils drei Bauabschnitten unter Vollsperrung: Zunächst werden die Entwässerungsrinnen auf beiden Seiten der Fahrbahn erneuert, anschließend werden die Schachtdeckel und Einbauteile an die neuen Gegebenheiten angepasst. Zuletzt wird die alte Decke abgefräst und anschließend die neue Fahrbahndecke eingebaut.

Anlieger können in der Zeit von 17:00 Uhr bis 08:30 Uhr ihre Grundstücke mit dem Fahrzeug erreichen. Die Gehwege können während der Baumaßnahme weiterhin ohne Einschränkungen genutzt werden.

Die folgenden drei Bauabschnitte sind für den Brückweg geplant und erstrecken sich über eine Gesamtlänge von ca. 280 m: Der erste Bauabschnitt verläuft von der Darmstädter Straße bis zum Starenweg, der zweite Bauabschnitt vom Starenweg bis zur Schillerstraße und der dritte Bauabschnitt liegt im Kreuzungsbereich Brückweg / Schillerstraße.

Die Umleitungsstrecke verläuft in beiden Richtungen von der Darmstädter Straße über die Otto-Beck-Straße in die Schillerstraße bis zur Kreuzung Brückweg. Die Anlieger des Starenwegs können während des zweiten Bauabschnitts über die Straße „Im Lerchengrund“ ihre Grundstücke mit dem PKW erreichen. Dafür werden die Poller in Höhe des Kindergartens entfernt.

Bei der Buslinie 671 kommt es während der Sperrung des Brückwegs zwischen Darmstädter Straße (B3) und Schillerstraße zu folgender Änderung: Die Haltestelle Heinrichstraße in Richtung Fasanenweg entfällt. Auf dem Rückweg kommt es zu keinen Einschränkungen, sodass die Haltestelle Heinrichstraße in Richtung Bensheimer Bahnhof normal angedient wird.

Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten bittet der KMB im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Herr Fischer Tel. 06251-1096-62 vom KMB gerne zur Verfügung.

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) betreut die Stadt Bensheim in allen Angelegenheiten des Straßen- und Ingenieurbaus und ist im Verbandsgebiet für ein Straßennetz von rund 300 km verantwortlich. Hierzu gehören auch Sanierungsmaßnahmen in vorhandenen Straßen.

Kanalbau in der Weyrichstraße in Bensheim-Schwanheim

Kanalbau in der Weyrichstraße in Bensheim-Schwanheim

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) wird vom 29. Juni bis ca. 31. Juli 2020 im Bereich der Eckausrundung der Weyrichstraße (Dorfgemeinschaftshaus) einen ca. sieben Meter langen Verbindungskanal verlegen. Turnusmäßige Überprüfungen des Kanalnetzes haben ergeben, dass diese Maßnahme erforderlich ist. Für die Kanalbauarbeiten muss der Straßenabschnitt zwischen den Hausnummern 24 bis 34 voll gesperrt werden.

Die Weyrichstraße bleibt während dieser Arbeiten als Sackgasse ausgeschildert. Die Zufahrt zu den Grundstücken zwischen Rohrheimer Straße und dem Dorfgemeinschaftshaus erfolgt über die Olmützer Straße. Die Anwohner der nördlichen Stichstraße werden gebeten, den Parkplatz gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus als Abstellmöglichkeit für ihre Fahrzeuge während der Sperrung zu nutzen.

Der KMB betreut im Verbandsgebiet ein Kanalnetz von über 450 km. Seit 1964 ist er im Auftrag der Stadt Bensheim für die Abwasserbeseitigung und den Kanalbetrieb verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die turnusmäßige Kontrolle des Kanalnetzes sowie die Planung und Umsetzung erforderlicher Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Für die während der Arbeiten entstehenden unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet der KMB im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Herr Neumann vom KMB, Tel. 06251 / 1096-37, gerne zur Verfügung.

Baldige Fertigstellung von drei KMB-Baumaßnahmen in Bensheim

Baldige Fertigstellung von drei KMB-Baumaßnahmen in Bensheim

Im Auftrag der Stadt Bensheim setzt der KMB zahlreiche Baumaßnahmen um, von denen sich nun drei ihrem Bauende nähern: Die Erschließung des Gewerbegebiets „Am langen Pfad“, der Straßenendausbau im Schwanheimer Neubaugebiet „Ober dem Gotteshäuschen“ und die grundhafte Erneuerung der Rohrheimer Straße in Schwanheim.

Ein guter Anlass für Bürgermeister Rolf Richter und die Verbandsvorsitzende des KMB, Nicole Rauber-Jung, die anwesenden Journalisten vor Ort über die Baufortschritte zu informieren: Im Neubaugebiet „Ober dem Gotteshäuschen“ und im Gewerbegebiet „Am langen Pfad“ sind mittlerweile fast alle Baumaßnahmen bis auf kleinere Arbeiten umgesetzt worden. Auch der vierte Bauabschnitt in der Rohrheimer Straße kann in Kürze erfolgreich abgeschlossen werden.

Mit den Ergebnissen und der Zeitplanung des KMB zeigte sich Bürgermeister Rolf Richter sehr zufrieden: „Auch unter den aktuell besonderen Umständen der Corona-Pandemie hält der KMB seine Zeitpläne ein, um für die Einwohner Schwanheims und die Gewerbetreibenden im „Langen Pfad“ schnellstmöglich eine moderne und nachhaltige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die Schaffung neuer Wohn- und Gewerbegebiete auf der einen Seite und die Sanierung bestehender Straßen auf der anderen Seite bilden wichtige Grundpfeiler für ein lebenswertes Bensheim. “

Folgende Baumaßnahmen stellt der KMB bis zu den Sommerferien fertig:

Erschließung des Gewerbegebiets „Am langen Pfad“

Die Erschließung des Gewerbegebiets „Am langen Pfad“ startete am 21.10.2019 und wird voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein. Das bis dato als landwirtschaftliche Fläche genutzte Areal westlich der BAB 5 zwischen der Schwanheimer Straße und dem bestehenden Gewerbegebiet bzw. der Straße “Weidenring” soll insbesondere für die Ansiedlung von Bauinteressenten für kleinere und mittlere Gewerbebetriebe geschaffen werden. Auf einem größeren Teil des Areals wird ein Gewerbepark errichtet.

Den Auftakt der Erschließungsmaßnahmen bildeten die Tiefbauarbeiten: Zunächst wurden rund 550 Meter Abwasserleitungen verlegt. Regenwasser wird über die Einleitung in den Mühl- und Mittelgraben entwässert. Anschließend erfolgte der Straßenbau zwischen den bestehenden Straßen „Am langen Pfad“ und „Weidenring“, bei der eine Fläche von ca. 2.600 m2 asphaltiert wurde.

Die Erschließungskosten für die Kanalisation und den Straßenbau werden mit insgesamt rd. 820.000 Euro beziffert.

Erschließung des Neubaugebiets „Ober dem Gotteshäuschen“ in Bensheim-Schwanheim

Auch im Schwanheimer Neubaugebiet hat sich einiges getan: Der Straßenendausbau im Rahmen des 2. Bauabschnitts wurde vor kurzem abgeschlossen: Dabei wurde die vorläufige Asphaltdecke der Baustraße entfernt. Anschließend wurde die vorhandene Schottertragschicht profiliert, die Pflasterrinne eingebaut und das Pflaster verlegt. Ein Teilbereich von ca. 200 m² wurde asphaltiert. So entsteht letztlich eine Straßenfläche von ca. 2.500 m² mit 800 m Tiefbordsteinen und ca. 1.500 m² Versickerungsmulden. Eine neue Einmündung an der L 3345 in Höhe „Rosenhof“ leitet die Anwohner künftig in ihr Wohngebiet. Auch die Begrünung liegt in den Händen des KMB: 14 Bäume sind für die Beete im Wohngebiet vorgesehen und werden im Herbst eingepflanzt.

Der unter der Regie des KMB durchgeführte Straßenendausbau ist somit abgeschlossen – die Erschließungsarbeiten im Bereich der ehemaligen Ahlheimhallen, die in den Händen einer privaten Eigentümergemeinschaft liegen, werden bis 9. Juli 2020 fertiggestellt.

Zielgruppe der insgesamt 32 Baugrundstücke – davon 22 in städtischer Hand – waren in erster Linie junge Familien.

Die Gesamtkosten für den Straßenbau (vorläufiger Straßenbau und Straßenendausbau) belaufen sich auf rund 800.000 Euro.

Grundhafte Erneuerung der Rohrheimer Straße in Schwanheim

Im Bereich zwischen der Straße „Zum Römerhügel“ und Ortsausgang in Richtung Jägersburger Wald startete der KMB am 12.08.2019 die grundhafte Erneuerung der Rohrheimer Straße, da diese einige Schäden hatte – unter anderem Risse, Aufbrüche und eine sich teilweise auflösende Deckschicht.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahme werden sowohl die Straße als auch die Gehwege erneuert – und das weitaus schneller als geplant: Ursprünglich sollte der vierte und letzte Bauabschnitt am 10. Juli 2020 beginnen. Da die Arbeiten von der mit den Bauleistungen beauftragten Baufirma jedoch durch deutlich erhöhten Personaleinsatz schneller als geplant ausgeführt wurden, konnte der letzte Bauabschnitt zwischen Weyrichstraße und Ortsausgang Richtung Jägersburger Wald bereits am 06. Mai begonnen werden. Dies bedeutet, die Bauleistungen liegen derzeit ca. drei Monate vor den im Bauzeitenplan veranschlagten Terminen. Hierdurch kann auch die Gesamtbaumaßnahme Rohrheimer Straße voraussichtlich bereits Ende Juli, und nicht wie vorgesehen erst Ende Oktober, fertiggestellt werden.

Eine Besonderheit bei der Erneuerung der Rohrheimer Straße bildet das denkmalgeschützte Fachwerkhaus-Ensemble: Der KMB musste sich für die Straßenbaumaßnahmen eine denkmalrechtliche Genehmigung einholen und bei der Planung der Oberflächen bestimmte Anforderungen berücksichtigen: So ist der Gehweg im Bereich ab dem Junkergarten bis zur Ortsausfahrt farblich hervorgehoben, um Fußgängern und Verkehrsteilnehmern eine bessere Orientierung zu bieten und die Straßenverkehrssicherheit zu erhöhen.

Die Erneuerung der Rohrheimer Straße ging zudem mit einer Verlegung der Ortsdurchfahrt-Grenze einher. Der Grund dafür: Die OD-Grenze lag unmittelbar vor der Kurve am Ortsausgang. Dies hätte bedeutet, dass der Kurvenbereich nicht von der grundhaften Erneuerung betroffen gewesen wäre. Aus Sicht des KMB war es jedoch sinnvoll, auch die Straße und die Fußgänger- und Fahrradwege im Kurvenbereich zu erneuern, um rechtzeitig vor der Kurve auf den geänderten Ausbauquerschnitt hinzuweisen und verkehrsberuhigende Elemente integrieren zu können.

Die Erneuerung der Rohrheimer Straße ist in vier Bauabschnitte unterteilt:

  1. Abschnitt: Bereich zwischen den Straßen „Zum Römerhügel“ und „Am Junkergarten“
  1. Abschnitt: Kreuzungsbereich Am Junkergarten / Rohrheimer Straßé
  1. Abschnitt: Bereich zwischen den Straßen „Am Junkergarten“ und „Weyrichstraße“
  1. Abschnitt: Bereich zwischen „Weyrichstraße“ und Ortsausgang

Die Kosten für diese Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 1.550.000 Euro. Ein Teil davon (390.000 Euro) wird über Zuwendungen nach GVFG finanziert.

Über den KMB

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und als Dienstleistungsunternehmen für seine Verbandsmitglieder seit seiner Gründung 1964 im Bereich Abwasserentsorgung sowie in den Bereichen kommunaler Straßenbau (seit 2001) und Bauhofservice mit Bestattungswesen (seit 2011) tätig. Der KMB betreut im Verbandsgebiet ein Straßennetz von rund 300 km und ist für Abwasserkanäle von über 450 km verantwortlich.

Tiefbauarbeiten im Mönchbachweg

Tiefbauarbeiten im Mönchbachweg

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße KMB führt Tiefbauarbeiten im Bereich des Mönchbachwegs in Bensheim durch. Im Zuge der Baumaßnahme wird ein ca. 175 m langer, bisher unbefestigter Abschnitt des Mönchbachwegs entlang des Friedhofs Bensheim-Mitte zwischen der Heidelberger Straße und der Wohnbebauung am ehemaligen Euler-Gelände in Pflasterbauweise hergestellt.

Aufgrund der Breite von 3,00 m steht der Mönchbachweg im besagten Bereich nur für den Fußgänger- und Radverkehr zur Verfügung. Die Pflasterung des Abschnitts entlang des Friedhofs stellt also einen Lückenschluss im Bereich des in befestigter Bauweise ausgebauten Fuß- und Radwegenetzes der Stadt Bensheim dar.

Die Baumaßnahme wird in der Zeit vom 12.06. bis zum 10.07. durchgeführt. Für die Tiefbauarbeiten muss der Mönchbachweg leider voll gesperrt werden. Für den Fußgänger- und Radverkehr stehen während der Bauzeit zwei Ausweichrouten zur Verfügung. Im Norden über die Friedhofsstraße und im Süden über die Wilhelm-Euler-Straße

Für die während dieser Zeit entstehenden, unvermeidbaren Beeinträchtigungen bitten wir im Voraus um Ihr Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Ihnen Herr Fischer vom KMB, Tel. 06251-109662, gerne zur Verfügung.

Ausbau der Ausbau der Märkerwaldstraße in Bensheim-Gronau im Bereich zwischen Kirche und Einmündung „Am Mühlkandel“

Seitens des Ortsbeirates Bensheim-Gronau wird die grundhafte Erneuerung der Märkerwaldstraße im Bereich zwischen Kirche und Einmündung „Am Mühlkandel“ seit mehr als 5 Jahren gefordert.

Vorbehaltlich der Bewilligung einer Zuwendung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz soll im Jahr 2018 diese Maßnahme umgesetzt werden. Dabei muss auf jeden Fall auch die Bachstützmauer saniert und die hydraulische Situation des Meerbaches verbessert werden.

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße, der als Dienstleister der Stadt Bensheim die Straßenbaumaßnahme durchführen wird, hatte aus diesem Anlass am  07. Juni 2017 zu einer Informationsveranstaltung für die Anlieger eingeladen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde die Baumaßnahme vorgestellt und auch die Situation bezüglich der Anwohnerbrücken über den Meerbach im Zusammenhang mit der Baumaßnahme mit den betroffenen Grundstückseigentümern besprochen.

 

Präsentation Baummaßnahme

Präsentation Hochwasserschutz

 

Grundhafte Erneuerung der Rodauer Straße in Fehlheim – Vollsperrung im 5. Bauabschnitt

Seit Mai des vergangenen Jahres wird in Fehlheim die viel befahrene Rodauer Straße grundhaft erneuert. Die über eine Gesamtstrecke von 700 Metern laufende Baumaßnahme wurde in insgesamt fünf Bauabschnitte aufgeteilt und mit dem Beginn des fünften Bauabschnitts, voraussichtlich ab kommende Woche, geht das Straßenbauprojekt in seine Endphase. Beim zuständigen Zweckverband KMB geht man davon aus, die Baumaßnahme einschließlich aller Restarbeiten termingerecht bis Anfang Mai fertigstellen zu können.

Aktuell in Arbeit ist der vierte Bauabschnitt zwischen Forsthausstraße und Waldstraße. Nach dem Ende der Winterpause wurden hier Anfang Februar die Arbeiten wieder aufgenommen. Seit Mitte Februar steht den Fußgängern der Gehweg auf der Ostseite wieder zur Verfügung, für den Straßenverkehr gilt nach wie vor die halbseitige Sperrung mit Regelung durch die Lichtsignalanlage.

Im fünften und letzten Bauabschnitt zwischen Waldstraße und Langwadener Straße können dagegen die Bauarbeiten aufgrund der Platzverhältnisse nur unter Vollsperrung der Straße ausgeführt werden. Aus diesem Grund ist für beide Richtungen eine großräumige Umleitung des Lkw-Verkehrs über die K 66 in Rodau, die L 3261 in Langwaden und die L 3345 in Schwanheim vorgesehen.

Der Anliegerverkehr soll durch eine innerörtliche Umleitung mit Einbahnregelung über die parallel zur Ortsdurchfahrt verlaufenden Straßen ermöglicht werden. Von Schwanheim kommend führt die Umleitungsstrecke über die Bensheimer Straße, die Mittelstraße und die Forsthausstraße auf die Rodauer Straße.

In entgegengesetzter Richtung von Rodau kommend fließt der Verkehr über die Falltorstraße, die Waldstraße, die Hofgartenstraße und die Straße „Im Ebertswinkel“ wieder auf die Bensheimer Straße in Richtung Schwanheim.

Die innerörtliche Umleitung gilt ebenso für den Busverkehr, wobei hier auf geringfügige Abweichungen aufmerksam gemacht wird. Der von Schwanheim kommende Bus wird über die Kirchstraße in die Mittelstraße geführt. In die Kirchstraße wurde die ursprünglich an der Rodauer Straße eingerichtete Bushaltestelle verlegt. Ebenso gibt es für die Haltestelle Rodauer Straße/Waldstraße einen Ersatzhalt in der Mittelstraße in Höhe der Waldstraße. Von Rodau kommend wird lediglich die Haltestelle Rodauer Straße/Waldstraße in die Hofgartenstraße/Ecke Waldstraße verlegt.

Der KMB bittet um Verständnis für diese unvermeidbaren Beeinträchtigungen, die für etwa sechs bis sieben Wochen in Kauf genommen werden müssen. Die betroffenen Anlieger wurden bereits mit einer gesonderten Mitteilung informiert.

Kanalerneuerung in der Elisabethenstraße

Der KMB-Zweckverband, auch zuständig für die Stadtentwässerung und den Kanalbetrieb in Bensheim, macht auf eine anstehende Baumaßnahme in der Elisabethenstraße aufmerksam.

In der kommenden Woche, ab 14. März,  beginnen in dem etwa 60 Meter langen Straßenabschnitt zwischen der B 47 (Nibelungenstraße) und der Augartenstraße mit der Baustelleneinrichtung die Arbeiten für die Erneuerung des Regenwasserkanals. Das vorhandene alte Betonrohr wird durch ein Kunststoffrohr ersetzt und in diesem Zuge auch rund 10 Kanalanschlüsse erneuert.

Da die etwa sechs Wochen dauernden Arbeiten nur unter Vollsperrung möglich sind, wird für diese Zeit eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Die Anwohner wurden über die anstehende Baumaßnahme bereits gesondert informiert.

Der KMB bittet um Verständnis und ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

 

Eine Baustelle trennt zwei Ortschaften

Arbeiten zwischen Fehlheim und Schwanheim liegen im Zeitplan / Straßen- und Brückenbau erst ab Oktober

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 26.08.2015 von Redaktionsmitglied Dirk Rosenberger

FEHLHEIM/SCHWANHEIM. 290 Meter können verdammt lang sein. Fehlheimer und Schwanheimer wissen das mittlerweile nur zu gut. Seit die Direktverbindung zwischen ihren Ortschaften gekappt ist, geht es nur auf Umwegen ans Ziel – oder unmotorisiert, wenn man nur mal schnell und ohne Ballast auf die andere Seite des Mühlgrabens möchte.

Seit Anfang Juli läuft der Ausbau der K 67 zwischen den Stadtteilen. Die alte Straße, eine mit Schlaglöchern übersäte Teststrecke für die  Belastbarkeit von Stoßdämpfern, ist längst verschwunden. Asphaltschicht und Unterbau wurden abgetragen. „Es handelt sich hierbei ja nicht nur um eine reine Sanierung“, erklärt Jochen Vogel, Pressesprecher von „Hessen Mobil“ bei einem Ortstermin. Die Straße wird neu aufgebaut, bekommt ordentliche Gehwege und einen abmarkierten Streifen für Radfahrer. Ohne Frage eine deutliche Verbesserung.

Auflagen der Naturschutzbehörde

Dass die Betroffenen allerdings ganz genau hinschauen, was da wie schnell an der Baustelle vonstattengeht, liegt in der Natur der Sache. „Wir sind uns dessen bewusst, können aber auch festhalten: Wir liegen im Zeitplan“, betont Vogel. Mitte/Ende November soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die vereinzelt in der Bevölkerung zu hörende Kritik am Arbeitstempo weist die Behörde strikt zurück. Selbst wenn man wollte, könne man das Vorhaben nicht beschleunigen, so Vogel. Die Naturschutzbehörde habe eine Auflage  erlassen, nach der erst außerhalb der Brut- und Setzzeit mit den eigentlichen Asphalt- und Brückenbauarbeiten begonnen werden kann. Heißt: Frühstens am 1. Oktober geht es ans Eingemachte.

Bis dahin müssen praktisch die Hausaufgaben gemacht werden, alle Vorbereitungen getroffen sein. Das beinhaltet den Rückbau der alten Straße ebenso wie den Bau der Fundamente für die neue Brücke. Damit war ein Trupp der ausführenden Firma Strabag in den vergangenen Tagen beschäftigt. „Alles Handarbeit, da können keine Fertigteile verwenden werden“, bemerkte der Pressesprecher.

In einem der ersten Schritte befasste man sich mit dem Mühlgraben. Der guckt seit ein paar Wochen im wahrsten Sinne auf ein paar Metern in die Röhre. Kurz vor der Baustelle wurde das Gewässer gestaut, danach geht es weiter, wie die Natur es vorgesehen hat. „Bevor wir loslegen konnten, mussten noch ein paar Fische von einer Fachfirma rausgeholt und weiter „flussabwärts“ in die Freiheit entlassen werden. Ohnehin spielt nach Auskunft von Jochen Vogel und Karl Zindel (Bauaufsicht „Hessen Mobil“) die Umweltbegleitung eine große Rolle. Die Experten stehen beratend zur Seite und sind in die Umsetzung der Vorgaben durch die Naturschutzbehörde eingebunden.

Rüttelstopfsäulen im Untergrund

Das zweite hochangesiedelte Thema sind die Rüttelstopfsäulen. Mit ihnen wird die neue Straße im Bereich des alten Neckarbetts stabilisiert – genauer gesagt: der Untergrund. Dafür müssen die Schottergebilde mit Spezialgerät in den Boden gerammt werden. Das geht nicht ohne begleitende Geräuschkulisse und Erschütterungen über die Bühne.

Die Verkehrsbehörde hat deshalb bereits vor einigen Wochen an Häusern der umliegenden Anwohner eine „sehr aufwendige  Beweissicherung“ (Vogel) vorgenommen. Während der heißen Phase werden außerdem mit Messgeräten die Schwingungen registriert. Sollte der Boden zu sehr in Wallung geraten, müssen die Maschinen unverzüglich abgestellt werden.

Bis es allerdings so weit ist, haben die Anlieger noch ein paar Wochen Schonfrist. Wenn der Herbst naht und mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann, haben die Fehlheimer und Schwanheimer im Prinzip das Schlimmste überstanden – was allerdings nur ein schwacher Trost für diejenigen sein dürfte, die täglich ein paar zusätzliche Kilometer draufpacken müssen, um die Baustelle zu umfahren. Dafür können sie dann ab der Adventszeit mit ihren Fahrzeugen geschmeidig über eine komplett neue Straße gleiten. Es hat eben wie immer alles seine Vor- und Nachteile.

Schutzstreifen für Radfahrer, breiter Gehweg für Fußgänger

  • Die Fahrbahn zwischen Fehlheim und Schwanheim soll künftig 7,50 Meter breit werden (zweimal 3,75 Meter) und jeweils einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer beinhalten.
  • Der Fahrbahn schließt sich beidseitig ein zwei Meter breiter Gehweg an, den künftig auch radelnde Grundschüler mitnutzen können.
  • Die Busbucht fällt weg, da der Bus auf der Fahrbahn halten wird und in dieser Zeit auch nicht überholt werden darf.
  • Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 940 000 Euro.
  • Die offizielle Umleitung führt von Schwanheim über Langwaden und Rodau nach Fehlheim (und umgekehrt). Wer von Fehlheim nach Bensheim (und weiter) will, muss über Rodau fahren.
  • Bis Mitte/Ende November soll die neue Straße fertig sein und der Verkehr fließen können.

 

Fußweg wird asphaltiert

An der Baustelle zwischen Fehlheim und Schwanheim führt ein geschotterter Weg vorbei, damit man zumindest zu Fuß (oder mit dem Rad) zwischen den Ortschaften pendeln kann. Das Provisorium wird allerdings so gut – und vorwiegend von Radfahrern – genutzt, dass „Hessen Mobil“ sich nun entschlossen hat, die Strecke zu asphaltieren. Dafür muss der Abschnitt allerdings am Donnerstag (27.) von 7 bis 18 Uhr vollgesperrt werden. Danach hat man dann allerdings einen deutlich stabileren Untergrund als bisher. Das dürfte auch die Schulkinder freuen, die nach den Ferien über den Weg zur Carl-Orff-Schule rollen.