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Sanierung der Feldwege in Schwanheim, Fehlheim und Langwaden

Der KMB wird im Zeitraum zwischen der 39. KW bis zur 41. KW 2017 verschiedene Feldwegsanierungsmaßnahmen in Schwanheim, Fehlheim und Langwaden durchführen.

Geplant ist eine Deckenerneuerung einzelner Feldweg-Abschnitte: der Feldweg westlich der L3345 in Höhe des Reiterhofs Lindenhof in Schwanheim, die Verlängerung der Bensheimer Straße in Fehlheim und der Feldweg links abgehend von der L3261 gegenüber dem Freizeitgelände in Langwaden.

Für die Bauarbeiten sind Sperrungen der besagten Abschnitte erforderlich. Der Verkehr wird gebeten, diese Bereiche zu umfahren.

Für die während dieser Zeit entstehenden, unvermeidbaren Beeinträchtigungen bitten wir im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Ihnen Frau Schöne vom KMB, Tel. 06251-10 96 65, gerne zur Verfügung.

 

Am Montag (02.05.) Baubeginn auf der K67 in Fehlheim

Die Sorgfaltspflicht gegenüber einer funktionstüchtigen Verkehrsinfrastruktur macht die grundhafte Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Fehlheim zwischen der Langwadener Straße und dem Ortsausgang Richtung Rodau unumgänglich. Die Kreisstraße weist bauliche und funktionale Mängel aus, der ursprüngliche Aufbau und Zusammenhalt ist durch eine Vielzahl an Aufgrabungen gestört, was zu Rissen und Absenkungen führte. Laut einem Bodengutachten vom März 2015 ist der vorhandene Straßenaufbau nicht regelkonform, außerdem sind die Querungsstellen für Fußgänger nicht behindertengerecht beziehungsweise barrierefrei.All diese Mängel sollen mit der Baumaßnahme beseitigt werden, die am kommenden Montag beginnt. Bei der vorgesehenen Erneuerung handelt es sich um einen sogenannten Vollausbau der Fahrbahn sowie der Geh- und Radwege auf einer Gesamtlänge von rund 700 Metern. Die Baumaßnahme ist in fünf Bauabschnitte unterteilt, die sich bis ins kommende Jahr ziehen werden.Während die ersten vier Bauabschnitte mit einer halbseitigen Sperrung und Ampelregelung ausgeführt werden können, ist der fünfte Bauabschnitt nur mit einer Vollsperrung realisierbar. Die ist aber erst im kommenden Jahr vorgesehen. Insgesamt wird mit einer Bauzeit von zwölf Monaten gerechnet

Begonnen wir mit den Bauarbeiten am Montag am Ortsausgang Richtung Rodau in Richtung Ortsmitte. Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich vom Ortsausgang bis zur Straße am Niederwald. Im Vorfeld wurden bereits Arbeiten zur Um- und Neuverlegung von Wasserleitungen durch die GGEW sowie die Erneuerung von Kanalhausanschlüssen durch den Zweckverband KMB erledigt, der die Baumaßnahme im Auftrag der Stadt Bensheim ausführt.

Die Gesamtkosten werden mit rund 1,78 Millionen Euro angegeben. Die Stadt beteiligt sich mit 740.000 Euro, das Land fördert die Maßnahme mit 492.000 Euro aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und 550.000 entfallen auf die Straßenbeiträge der Anwohner.

Grundhafte Erneuerung der Rodauer Straße (K67) in der OD Fehlheim

Die Rodauer Straße (K67)  zwischen dem nördlichem Ortseingang und der Langwadener Straße innerhalb der bebauten Ortslage von Fehlheim soll grundhaft erneuert werden.

Die Straße ist derzeit mit einem Asphaltbelag ausgebaut. Der Unterbau der Straße ist absolut unzureichend und nicht ausreichend tragfähig. Es sind Verwerfungen und Rissebildungen festzustellen; die Deckschicht löst sich teilweise auf. DieVerkehrssicherungspflicht kann nicht mehr gewährleistet werden. In der Straßenzustandserfassung ist die Straße in der schlechtesten Bewertungsstufe eingestuft.

Eine grundhafte Erneuerung der Straße ist daher dringend geboten.

Rodauer Straße

Der Ausbau  der Rodauer Straße erfolgt auf einer Länge von ca. 700 m. Es handelt sich um einen sog. Vollausbau der Fahrbahn sowie Geh- und Radwege. Die Fahrbahnquerungsstellen für Fußgänger werden barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte gestaltet.

Es erfolgt ene Ausführung in mehreren Abschnitten und jeweils halbseitig. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt 12 Monate. Der Verkehr wird über die Dauer der Bauzeit einseitig aufrecht erhalten. Eine mobile Lichtsignalanlage regelt den Verkehr.

Die Maßnahme ist seit 2010 im GVFG-Förderprogramm angemeldet und wurde schließlich in das Förderprogramm 2015 aufgenommen. Eine Zuwendung in Höhe von 492.000 € wurde im Dezember 2015 bewilligt.

Die entstehenden Gesamtkosten belaufen sich auf voraussichtlich ca. 1.782.500 €.

 

Übersichtslageplan

Gestaltungsplan Teil 1

Gestaltungsplan Teil .2

Gestaltungsplan Teil 3

Gestaltungsplan Teil 4

Rahmenterminplan

Präsentation Anwohner-Info 21.03.2016

 

 

 

 

Eine Baustelle trennt zwei Ortschaften

Arbeiten zwischen Fehlheim und Schwanheim liegen im Zeitplan / Straßen- und Brückenbau erst ab Oktober

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 26.08.2015 von Redaktionsmitglied Dirk Rosenberger

FEHLHEIM/SCHWANHEIM. 290 Meter können verdammt lang sein. Fehlheimer und Schwanheimer wissen das mittlerweile nur zu gut. Seit die Direktverbindung zwischen ihren Ortschaften gekappt ist, geht es nur auf Umwegen ans Ziel – oder unmotorisiert, wenn man nur mal schnell und ohne Ballast auf die andere Seite des Mühlgrabens möchte.

Seit Anfang Juli läuft der Ausbau der K 67 zwischen den Stadtteilen. Die alte Straße, eine mit Schlaglöchern übersäte Teststrecke für die  Belastbarkeit von Stoßdämpfern, ist längst verschwunden. Asphaltschicht und Unterbau wurden abgetragen. „Es handelt sich hierbei ja nicht nur um eine reine Sanierung“, erklärt Jochen Vogel, Pressesprecher von „Hessen Mobil“ bei einem Ortstermin. Die Straße wird neu aufgebaut, bekommt ordentliche Gehwege und einen abmarkierten Streifen für Radfahrer. Ohne Frage eine deutliche Verbesserung.

Auflagen der Naturschutzbehörde

Dass die Betroffenen allerdings ganz genau hinschauen, was da wie schnell an der Baustelle vonstattengeht, liegt in der Natur der Sache. „Wir sind uns dessen bewusst, können aber auch festhalten: Wir liegen im Zeitplan“, betont Vogel. Mitte/Ende November soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die vereinzelt in der Bevölkerung zu hörende Kritik am Arbeitstempo weist die Behörde strikt zurück. Selbst wenn man wollte, könne man das Vorhaben nicht beschleunigen, so Vogel. Die Naturschutzbehörde habe eine Auflage  erlassen, nach der erst außerhalb der Brut- und Setzzeit mit den eigentlichen Asphalt- und Brückenbauarbeiten begonnen werden kann. Heißt: Frühstens am 1. Oktober geht es ans Eingemachte.

Bis dahin müssen praktisch die Hausaufgaben gemacht werden, alle Vorbereitungen getroffen sein. Das beinhaltet den Rückbau der alten Straße ebenso wie den Bau der Fundamente für die neue Brücke. Damit war ein Trupp der ausführenden Firma Strabag in den vergangenen Tagen beschäftigt. „Alles Handarbeit, da können keine Fertigteile verwenden werden“, bemerkte der Pressesprecher.

In einem der ersten Schritte befasste man sich mit dem Mühlgraben. Der guckt seit ein paar Wochen im wahrsten Sinne auf ein paar Metern in die Röhre. Kurz vor der Baustelle wurde das Gewässer gestaut, danach geht es weiter, wie die Natur es vorgesehen hat. „Bevor wir loslegen konnten, mussten noch ein paar Fische von einer Fachfirma rausgeholt und weiter „flussabwärts“ in die Freiheit entlassen werden. Ohnehin spielt nach Auskunft von Jochen Vogel und Karl Zindel (Bauaufsicht „Hessen Mobil“) die Umweltbegleitung eine große Rolle. Die Experten stehen beratend zur Seite und sind in die Umsetzung der Vorgaben durch die Naturschutzbehörde eingebunden.

Rüttelstopfsäulen im Untergrund

Das zweite hochangesiedelte Thema sind die Rüttelstopfsäulen. Mit ihnen wird die neue Straße im Bereich des alten Neckarbetts stabilisiert – genauer gesagt: der Untergrund. Dafür müssen die Schottergebilde mit Spezialgerät in den Boden gerammt werden. Das geht nicht ohne begleitende Geräuschkulisse und Erschütterungen über die Bühne.

Die Verkehrsbehörde hat deshalb bereits vor einigen Wochen an Häusern der umliegenden Anwohner eine „sehr aufwendige  Beweissicherung“ (Vogel) vorgenommen. Während der heißen Phase werden außerdem mit Messgeräten die Schwingungen registriert. Sollte der Boden zu sehr in Wallung geraten, müssen die Maschinen unverzüglich abgestellt werden.

Bis es allerdings so weit ist, haben die Anlieger noch ein paar Wochen Schonfrist. Wenn der Herbst naht und mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann, haben die Fehlheimer und Schwanheimer im Prinzip das Schlimmste überstanden – was allerdings nur ein schwacher Trost für diejenigen sein dürfte, die täglich ein paar zusätzliche Kilometer draufpacken müssen, um die Baustelle zu umfahren. Dafür können sie dann ab der Adventszeit mit ihren Fahrzeugen geschmeidig über eine komplett neue Straße gleiten. Es hat eben wie immer alles seine Vor- und Nachteile.

Schutzstreifen für Radfahrer, breiter Gehweg für Fußgänger

  • Die Fahrbahn zwischen Fehlheim und Schwanheim soll künftig 7,50 Meter breit werden (zweimal 3,75 Meter) und jeweils einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer beinhalten.
  • Der Fahrbahn schließt sich beidseitig ein zwei Meter breiter Gehweg an, den künftig auch radelnde Grundschüler mitnutzen können.
  • Die Busbucht fällt weg, da der Bus auf der Fahrbahn halten wird und in dieser Zeit auch nicht überholt werden darf.
  • Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 940 000 Euro.
  • Die offizielle Umleitung führt von Schwanheim über Langwaden und Rodau nach Fehlheim (und umgekehrt). Wer von Fehlheim nach Bensheim (und weiter) will, muss über Rodau fahren.
  • Bis Mitte/Ende November soll die neue Straße fertig sein und der Verkehr fließen können.

 

Fußweg wird asphaltiert

An der Baustelle zwischen Fehlheim und Schwanheim führt ein geschotterter Weg vorbei, damit man zumindest zu Fuß (oder mit dem Rad) zwischen den Ortschaften pendeln kann. Das Provisorium wird allerdings so gut – und vorwiegend von Radfahrern – genutzt, dass „Hessen Mobil“ sich nun entschlossen hat, die Strecke zu asphaltieren. Dafür muss der Abschnitt allerdings am Donnerstag (27.) von 7 bis 18 Uhr vollgesperrt werden. Danach hat man dann allerdings einen deutlich stabileren Untergrund als bisher. Das dürfte auch die Schulkinder freuen, die nach den Ferien über den Weg zur Carl-Orff-Schule rollen.

Bestattungskultur im Wandel/ Traditionelle und pflegeintensive Gräber immer weniger gefragt

Auf dem Bensheimer Waldfriedhof wurden für Baumgrabstätten eine Allee mit 20 Bäumen angelegt.

Auch die Bestattungskultur verändert sich – Neuanlagen auf dem Waldfriedhof in Bensheim

Presseartikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 07.08.2015

Wenn die Gesellschaft sich wandelt, verändert sich zwangsläufig auch die Bestattungskultur. Das zeigt sich einerseits in einer zunehmenden Individualisierung der Begräbnisse und Grabmalgestaltung und andererseits in einer Tendenz zur Anonymisierung bei der Wahl der Bestattungsart. So wird beispielsweise die traditionelle Form des Familienerdbegräbnisses mit bepflanztem Grabbeet immer weniger nachgefragt, während dagegen einfache und pflegeextensive Grabstätten sowie anonyme Bestattungsformen, wie etwa in Urnengemeinschaftsgräbern, steigende Tendenz zeigen.

Die sichtbaren Veränderungen auf den städtischen Friedhofsanlagen begannen Anfang 2010 auf dem Waldfriedhof um dem Friedhof in Auerbach. Hier wurden die ersten Urnenstelen-Ensembles aufgestellt. Auf dem Waldfriedhof waren es vier Ensembles mit insgesamt 56 Grabkammern für jeweils zwei Urnen und in Auerbach waren es drei Ensembles mit 42 Grabkammern. 2011 folgten die Friedhöfe Fehlheim, Gronau mit jeweils einem Ensemble sowie Schönberg mit zwei Ensembles und seit 2012 verfügen auch die Friedhöfe Schwanheim und Zell über jeweils ein Urnenstelen-Ensemble. Lediglich in Langwaden und auf dem Friedhof Bensheim-Mitte können Urnenstelen nicht angeboten werden. Auf dem Waldfriedhof und in Auerbach musste das Angebot dagegen inzwischen erweitert werden. Auf dem Friedhof in Auerbach gibt es aktuell 84 Grabkammern und der Waldfriedhof verfügt derzeit über 112 Grabkammern, die im kommenden Jahr nochmals um weitere 84 Grabkammern aufgestockt werden.

Hier hat sich in jüngster Zeit aber noch mehr verändert. So wurde im vergangenen Jahr ein muslimische Grabfeld mit 27 Grabstätten geschaffen, auf dem es auch schon eine Bestattung gegeben hat.

Die jüngste Neugestaltung erfolgte im unteren Bereich der Friedhofsanlage, gleich rechts vom Eingangsbereich. Hier stand ein vollständig abgeräumtes altes Reihengrabfeld zur Verfügung, das in dieser Form nicht mehr benötigt wurde. Für die seit Jahren stetig abnehmende Nachfrage nach Reihengrabstätten stehen an anderer Stelle des Friedhofes noch ausreichend Grabstätten zur Verfügung.

Andererseits sind aber konstante Nachfragen nach Baumgrabstätten und Urnenerdgrabstätten zu verzeichnen. Diesem Bedarf wurde mit der Umgestaltung des bisherigen Reihengrabfeldes jetzt Rechnung getragen und an gleicher Stelle Baumgrabstätten und Urnenerdgräber geschaffen (Bild mit Erstem Stadtrat Helmut Sachwitz und KMB-Chef Frank Daum). Für die Baumgrabstätten wurde eine Allee mit 20 Bäumen angelegt und es wurde eine Anlage für 52 Urnenerdgrabstätten hergerichtet. Das bot sich an dieser Stelle vor allem auch deshalb an, da angrenzend ein noch belegtes Urnenerdgrabfeld liegt. (psp)

K 67 ab Montag vier Monate gesperrt

Sanierung der Trasse zwischen Schwanheim und Fehlheim bis Mitte November / Umleitung über Langwaden und Rodau

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 02.07.2015

BENSHEIM. Ab Montag müssen sich viele Bürger aus Schwanheim und Fehlheim auf Unannehmlichkeiten und größere Umwege einstellen. Hessen Mobil beginnt am 6. Juli mit der grundhaften Erneuerung der Kreisstraße K 67 zwischen den beiden Bensheimer Stadtteilen.

Auf einer Strecke von 290 Metern muss die Fahrbahn – bisher ein Flickenteppich aus Schlaglöchern, Rissen und Unebenheiten – saniert werden. Und das bedeutet: Vollsperrung. Die offizielle Umleitung führt von Schwanheim über Langwaden und Rodau nach Fehlheim (und umgekehrt). Wer von Fehlheim nach Bensheim will, muss über Rodau fahren. Für die Fußgänger und Radfahrer wird während der gesamten Zeit ein provisorischer Gehweg hergestellt. Die Fahrbahn soll 7,50 Meter breit werden (zweimal 3,75 Meter) und jeweils einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer beinhalten.

Der Fahrbahn schließt sich beidseitig ein zwei Meter breiter Gehweg an, den künftig auch radelnde Grundschüler mitnutzen können. Die Busbucht fällt weg, da der Bus künftig auf der Fahrbahn halten wird und in dieser Zeit auch nicht überholt werden darf.

Der Streckenabschnitt weist erhebliche Schäden und Verformungen auf. Im Zuge der Erneuerung erfolgt daher auch eine Stabilisierung des Untergrundes. Dabei ist geplant, die Baugrundverbesserung mittels Rüttelstopfverfahren durchzuführen. Hierzu werden Rüttelsteinsäulen rund vier Meter tief in den Untergrund eingebracht. Entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, insbesondere vor Erschütterungen sind von Hessen Mobil vorgesehen. Da die Rüttelstopfverdichtung möglichst außerhalb der Brut- und Setzzeit erfolgen soll, sind die hierfür vorgesehenen Arbeiten ab August eingeplant.

Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen nach Auskunft von Hessen Mobil rund 940.000 Euro. Von den 290 Metern, die saniert werden müssen, entfallen 230 Meter auf den Kreis und jeweils 30 Meter an den Ortseingängen auf die Stadt Bensheim. Dementsprechend werden die Kosten verteilt.

Zuerst Brückensanierung

Neben der grundhaften Erneuerung der Straße geht es auch um eine neue Gliederung des Straßenraums und um die Sanierung des Brückenbauwerks über dem Mühl- und Mittelgraben. Mit diesem Teil der Bauarbeiten soll gleich zu Beginn der Maßnahme begonnen werden. Mit dem Einbringen der Rüttelstopfsäulen wird etwa ab August gerechnet. Nicht nur in der Bürgerschaft, auch in den Ortsbeiräten hatte man nach Ankündigung der Bauarbeiten gehofft, dass durch die Nutzung befestigter Feldwege auf eine großräumige Umgehung verzichtet werden könne und ein „kleiner Grenzverkehr“ möglich wäre.

Diese Möglichkeit wurde allerdings durch Kreisbeigeordneten Matthias Schimpf kategorisch zurückgewiesen. „Eine Nutzung von Feld- oder Wirtschaftswegen kommt nicht – auch nicht geduldet – in Betracht“, sagte er in einer gemeinsamen Ortsbeiratssitzung zum Thema. Schimpf verwies – auch vor dem Hintergrund der hohen Anzahl der Verkehrsbewegungen und der zum Teil geschützten Gebiete (Altneckarschlingen) – darauf, dass diese Wege hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und Dimensionierung als Umleitung in „keinster Weise geeignet“ seien und dies auch kontrolliert werde.

Während der aufwendigen Arbeiten am Brückenbauwerk wird parallel in den seitlichen Bereichen mit dem Rüttelstopfverfahren gearbeitet, um Zeit zu sparen. Dieses auch beim Bau der Westtangente angewendete Verfahren ist erforderlich, um den Untergrund zu verbessern. Achim Dingeldein von „Hessen Mobil“ hatte in seinen Erläuterungen auf die nachgiebigen Torfschichten im alten Neckarbett verwiesen, die durch das Einbringen von etwa 800 Säulen bis in vier Meter Tiefe verdichtet werden. Dass dies nicht geräuschlos vonstattengeht, liegt auf der Hand. Erschütterungen bleiben nicht aus. Um sicherstellen zu können, dass eventuelle Schäden am Haus tatsächlich durch die aktuelle Baumaßnahme verursacht wurden, wurde im Vorfeld ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Mit der Fertigstellung des Projekts rechnet Hessen Mobil Mitte November 2015. ank