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Bensheim-Auerbach: Erneuerung der Fahrbahndecke im Brückweg und in der Schillerstraße bald abgeschlossen

Die KMB-Maßnahmen im Brückweg und in der Schillerstraße sind in Kürze abgeschlossen, so dass der Verkehr in Auerbach wieder normal rollen kann, wie Geschäftsführer Frank Daum heute vor Ort mitteilte: Ab Mitte Oktober wird die Schillerstraße wieder voll befahrbar sein. Der Brückweg ist bereits seit Ende August wieder für den Verkehr freigegeben. Mitglieder des Magistrats konnten sich heute gemeinsam mit Auerbachs Ortsvorsteher Robert Schlappner ein Bild verschaffen.

Die Erneuerung der Fahrbahndecke im Brückweg erfolgte in mehreren Arbeitsschritten: Zunächst wurden die Entwässerungsrinnen auf beiden Seiten der Fahrbahn erneuert. Danach wurde die vorhandene Asphaltdecke abgefräst und durch eine neue Asphaltdecke ersetzt. Anschließend erfolgte die Anpassung der Schachtdeckel an die neuen Höhenverhältnisse. Schadhafte oder in die Jahre gekommene Schachtdeckel wurden ausgetauscht. In Abstimmung mit der GGEW wurden die Einbauteile (Gas- und Wasserschieber, Hydranten) begutachtet und, falls erforderlich, erneuert.

Wie sich im Verlauf der Bauarbeiten herausstellte, ist in der Schillerstraße das Abfräsen der vorhandenen Asphaltdecke – wie im Brückweg durchgeführt – aus technischen Gründen nicht möglich. Da der vorhandene Asphalt dünner ist, als die Messungen im Vorfeld ergeben haben, ist hier in Teilen eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn erforderlich. Hierbei wird der vorhandene Asphalt und die darunterliegende Tragschicht komplett ausgebaut und durch einen 30 cm starken, vollgebundenen Asphaltaufbau ersetzt. Der erhöhte Arbeitsaufwand führt zu geringen Verzögerungen im Zeitplan und Abweichungen bei den Gesamtkosten. Diese belaufen sich für beide Maßnahmen auf rund 510.000 Euro.

Die Maßnahmen in den beiden Straßen wurden bzw. werden in jeweils drei Bauabschnitten unter Vollsperrung umgesetzt. Aktuell laufen die Arbeiten in der Schillerstraße im zweiten Bauabschnitt zwischen Im Lerchengrund und der Schillerstraße 99. Der dritte Bauabschnitt verläuft von der Schillerstraße 109 bis zum Fasanenweg.

Der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) betreut die Stadt Bensheim in allen Angelegenheiten des Straßen- und Ingenieurbaus und ist im Verbandsgebiet für ein Straßennetz von rund 300 km verantwortlich. Hierzu gehören auch Sanierungsmaßnahmen in vorhandenen Straßen.

Bensheim-Auerbach: Erneuerung der Fahrbahndecke im Brückweg in vier Wochen abgeschlossen

Bensheim-Auerbach: Erneuerung der Fahrbahndecke im Brückweg in vier Wochen abgeschlossen

Vollsperrung des Kreuzungsbereichs Brückweg / Schillerstraße vom 03.08. bis 14.08.

Die KMB-Maßnahmen zur Erneuerung der Fahrbahndecke im Brückweg schreiten gut voran. Aktuell finden die Arbeiten im 2. Teilabschnitt zwischen Starenweg und Schillerstraße statt. Die Erneuerungsmaßnahmen im 3. Teilabschnitt, dem Kreuzungsbereich Brückweg /Schillerstraße, finden vom 03.08. bis zum 14.08. statt und müssen unter Vollsperrung durchgeführt werden. Diese erfolgt bereits an der Kreuzung Berliner Ring, damit der Brückweg nicht befahren wird.

Die offizielle Umleitung für den dritten Teilabschnitt im Brückweg erfolgt von Süden herkommend über die Saarstraße und den Berliner Ring sowie über die K 67 (Südumfahrung Zwingenberg) und die Darmstädter Straße.

Während der Vollsperrung der Kreuzung Brückweg / Schillerstraße können die Haltestellen “Fasanenweg” und “Vogelherd” nicht angefahren werden. Für die Haltestelle “Fasanenweg” wird eine Ersatzhaltestelle an der B3 Ecke Fasanenweg eingerichtet. Die Haltestelle Vogelherd entfällt. Es wird um Beachtung der aktuellen Aushänge an den Haltestellen gebeten sowie auf die Fahrplanauskunft unter www.vrn.de verwiesen.

Direkt im Anschluss an die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich erfolgt zwischen dem 17.08. und 21.08. (34. KW) innerhalb eines Tages der Einbau der neuen Asphaltdecke im gesamten Brückweg – von der Darmstädter Straße bis einschließlich zur Kreuzung Brückweg / Schillerstraße. Für diese Arbeiten muss der gesamte Brückweg voll gesperrt werden. Der konkrete Termin steht aktuell noch nicht fest bzw. ist wetterabhängig, da der Einbau nur an einem regenfreien Tag erfolgen kann. Der Tag für diese Vollsperrung kann voraussichtlich gegen Ende der 33. KW bekannt gegeben werden.

Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen bittet der KMB im Voraus um Verständnis. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Herr Fischer (Tel. 06251/1096-62) vom KMB gerne zur Verfügung.

Eine Baustelle trennt zwei Ortschaften

Arbeiten zwischen Fehlheim und Schwanheim liegen im Zeitplan / Straßen- und Brückenbau erst ab Oktober

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 26.08.2015 von Redaktionsmitglied Dirk Rosenberger

FEHLHEIM/SCHWANHEIM. 290 Meter können verdammt lang sein. Fehlheimer und Schwanheimer wissen das mittlerweile nur zu gut. Seit die Direktverbindung zwischen ihren Ortschaften gekappt ist, geht es nur auf Umwegen ans Ziel – oder unmotorisiert, wenn man nur mal schnell und ohne Ballast auf die andere Seite des Mühlgrabens möchte.

Seit Anfang Juli läuft der Ausbau der K 67 zwischen den Stadtteilen. Die alte Straße, eine mit Schlaglöchern übersäte Teststrecke für die  Belastbarkeit von Stoßdämpfern, ist längst verschwunden. Asphaltschicht und Unterbau wurden abgetragen. „Es handelt sich hierbei ja nicht nur um eine reine Sanierung“, erklärt Jochen Vogel, Pressesprecher von „Hessen Mobil“ bei einem Ortstermin. Die Straße wird neu aufgebaut, bekommt ordentliche Gehwege und einen abmarkierten Streifen für Radfahrer. Ohne Frage eine deutliche Verbesserung.

Auflagen der Naturschutzbehörde

Dass die Betroffenen allerdings ganz genau hinschauen, was da wie schnell an der Baustelle vonstattengeht, liegt in der Natur der Sache. „Wir sind uns dessen bewusst, können aber auch festhalten: Wir liegen im Zeitplan“, betont Vogel. Mitte/Ende November soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die vereinzelt in der Bevölkerung zu hörende Kritik am Arbeitstempo weist die Behörde strikt zurück. Selbst wenn man wollte, könne man das Vorhaben nicht beschleunigen, so Vogel. Die Naturschutzbehörde habe eine Auflage  erlassen, nach der erst außerhalb der Brut- und Setzzeit mit den eigentlichen Asphalt- und Brückenbauarbeiten begonnen werden kann. Heißt: Frühstens am 1. Oktober geht es ans Eingemachte.

Bis dahin müssen praktisch die Hausaufgaben gemacht werden, alle Vorbereitungen getroffen sein. Das beinhaltet den Rückbau der alten Straße ebenso wie den Bau der Fundamente für die neue Brücke. Damit war ein Trupp der ausführenden Firma Strabag in den vergangenen Tagen beschäftigt. „Alles Handarbeit, da können keine Fertigteile verwenden werden“, bemerkte der Pressesprecher.

In einem der ersten Schritte befasste man sich mit dem Mühlgraben. Der guckt seit ein paar Wochen im wahrsten Sinne auf ein paar Metern in die Röhre. Kurz vor der Baustelle wurde das Gewässer gestaut, danach geht es weiter, wie die Natur es vorgesehen hat. „Bevor wir loslegen konnten, mussten noch ein paar Fische von einer Fachfirma rausgeholt und weiter „flussabwärts“ in die Freiheit entlassen werden. Ohnehin spielt nach Auskunft von Jochen Vogel und Karl Zindel (Bauaufsicht „Hessen Mobil“) die Umweltbegleitung eine große Rolle. Die Experten stehen beratend zur Seite und sind in die Umsetzung der Vorgaben durch die Naturschutzbehörde eingebunden.

Rüttelstopfsäulen im Untergrund

Das zweite hochangesiedelte Thema sind die Rüttelstopfsäulen. Mit ihnen wird die neue Straße im Bereich des alten Neckarbetts stabilisiert – genauer gesagt: der Untergrund. Dafür müssen die Schottergebilde mit Spezialgerät in den Boden gerammt werden. Das geht nicht ohne begleitende Geräuschkulisse und Erschütterungen über die Bühne.

Die Verkehrsbehörde hat deshalb bereits vor einigen Wochen an Häusern der umliegenden Anwohner eine „sehr aufwendige  Beweissicherung“ (Vogel) vorgenommen. Während der heißen Phase werden außerdem mit Messgeräten die Schwingungen registriert. Sollte der Boden zu sehr in Wallung geraten, müssen die Maschinen unverzüglich abgestellt werden.

Bis es allerdings so weit ist, haben die Anlieger noch ein paar Wochen Schonfrist. Wenn der Herbst naht und mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann, haben die Fehlheimer und Schwanheimer im Prinzip das Schlimmste überstanden – was allerdings nur ein schwacher Trost für diejenigen sein dürfte, die täglich ein paar zusätzliche Kilometer draufpacken müssen, um die Baustelle zu umfahren. Dafür können sie dann ab der Adventszeit mit ihren Fahrzeugen geschmeidig über eine komplett neue Straße gleiten. Es hat eben wie immer alles seine Vor- und Nachteile.

Schutzstreifen für Radfahrer, breiter Gehweg für Fußgänger

  • Die Fahrbahn zwischen Fehlheim und Schwanheim soll künftig 7,50 Meter breit werden (zweimal 3,75 Meter) und jeweils einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer beinhalten.
  • Der Fahrbahn schließt sich beidseitig ein zwei Meter breiter Gehweg an, den künftig auch radelnde Grundschüler mitnutzen können.
  • Die Busbucht fällt weg, da der Bus auf der Fahrbahn halten wird und in dieser Zeit auch nicht überholt werden darf.
  • Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 940 000 Euro.
  • Die offizielle Umleitung führt von Schwanheim über Langwaden und Rodau nach Fehlheim (und umgekehrt). Wer von Fehlheim nach Bensheim (und weiter) will, muss über Rodau fahren.
  • Bis Mitte/Ende November soll die neue Straße fertig sein und der Verkehr fließen können.

 

Fußweg wird asphaltiert

An der Baustelle zwischen Fehlheim und Schwanheim führt ein geschotterter Weg vorbei, damit man zumindest zu Fuß (oder mit dem Rad) zwischen den Ortschaften pendeln kann. Das Provisorium wird allerdings so gut – und vorwiegend von Radfahrern – genutzt, dass „Hessen Mobil“ sich nun entschlossen hat, die Strecke zu asphaltieren. Dafür muss der Abschnitt allerdings am Donnerstag (27.) von 7 bis 18 Uhr vollgesperrt werden. Danach hat man dann allerdings einen deutlich stabileren Untergrund als bisher. Das dürfte auch die Schulkinder freuen, die nach den Ferien über den Weg zur Carl-Orff-Schule rollen.

Vollsperrung auf der Gronauer Straße in Zell

Vollsperrung auf der Gronauer Straße in Zell

Artikel aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 05.08.2015

Fünf Tage lang muss im  August die Gronauer Straße in Zell im Bereich Friedhof wegen Straßenbaumaßnahmen voll gesperrt werden. Darauf macht der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB), der für die Stadt Maßnahmen des Straßen- und Ingenieurbaus übernimmt, aufmerksam.

Ausführlich wurde bereits beim Grenzgang am 19. April in Gronau und in der Presse auf die bevorstehende Sperrung hingewiesen. Bewusst wurde dabei entschieden, die Maßnahme erst in den Sommerferien auszuführen, um neben den Vorteilen während der Urlaubszeit, vor allem die Beeinträchtigungen für den Schülerverkehr Richtung Gronau komplett auszuschließen.

Im Zeitraum vom 18. bis 22. August (Dienstag bis einschließlich Samstag) wird in Höhe des Friedhofs Zell die Fahrbahndecke der K 58 auf einer Länge von 400 Metern saniert. Da die Arbeiten die gesamte Straßenbreite umfassen, kann die Maßnahme nur im Rahmen einer Vollsperrung realisiert werden. Von Bensheim kommend beginnt die Vollsperrung hinter der Einmündung Mühlgasse, so dass die Zufahrt bis zur Gronauer Straße 161/166 möglich ist.

Betroffen sind die dahinter liegenden Anwesen sowie vor allem der Stadtteil Gronau, der in dieser Zeit nur über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke über das Nachbartal erreichbar ist. Die Umleitung von und nach Gronau führt von Gronau über die Straße Auf der Au nach Wilmshausen und über die Straße Zum  Katzenrech auf die Nibelungenstraße (B 47) und auf gleichem Weg auch zurück. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen diese Strecke nicht benutzen. Berücksichtigt wurde vor diesem Hintergrund auch die Müllabfuhr. Im Zeitraum der Vollsperrung steht nur die Abfuhr der Biotonne im Plan und da der Termin am 19. August zu Beginn der Arbeiten liegt, kann die Hin- und Rückfahrt des Müllfahrzeuges noch über die K 58 geregelt werden.

Der KMB bittet für die in der Zeit entstehenden unvermeidlichen Beeinträchtigungen durch die ganztägige Sperrung um Vertsändnis. Bei Fragen oder Problemen steht Dirk Fischer vom KMB unter Telefon 06251/109695 gerne zur Verfügung. psp